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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Ganz Bösel steht hinter uns“

04.09.2015

Bösel Wenn am Sonnabend, 19. September, morgens um 6 Uhr nach dem Reisesegen ein Lkw mit Auflieger und ein Begleitfahrzeug nach Litauen starten, ist es bereits der 17. Hilfstransport der Böseler Kolpingfamilie nach Miroslavas. Eine Woche lang werden Frank Linke, Jürgen Dirks, Günter Scheloske, Martin Willenborg, Reinhold Willenborg und Hans-Dieter Bendig dort vor Ort sein, um Hilfsgüter auszuliefern. Pfarrer Stefan Jasper-Bruns wird nachkommen und die Gruppe unterstützen.

„Hinter unserer Litauenhilfe steht die ganze Kolpingfamilie, egal ob jung und alt“, sagt Frank Linke. Zusammen mit Jürgen Dirks leitet er die Litauenhilfe der Kolpingfamilie Bösel. „Letztlich steht ganz Bösel hinter unserer Aktion“, sagt Linke. Er denkt an die vielen Sachspenden und finanziellen Hilfen, die von der ganzen Bevölkerung kommen. Das Einpacken der Kleidung haben die Senioren übernommen, das Sammeln vor den Supermärkten hat die Kolpingjugend übernommen. Und auch die Fahrzeuge sind gesponsert worden. Die Zugmaschine ist von der Spedition Lübbe, der Auflieger von der Osteuropahilfe Garrel und das Begleitfahrzeug von den Maltesern aus Lutten-Goldenstedt.

Nach einer Zwischenübernachtung in Polen ist Miroslavas das Ziel. Hier wird in Gastfamilien übernachtet.

Als Hilfsgüter nehmen die Böseler Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel, Matratzen, Lebensmittel,Schreibtische, Rollatoren, Fahrräder und sogar ein digitales Zahnröntgengerät mit. Vor Ort und in den Orten der Umgebung werden Schulen, Pfarrgemeinden, Altenheim sowie Waisenheime besucht und die Hilfsgüter ausgeliefert. Auch Familien werden besucht – hier werden Pakete direkt übergeben. Der Rest wird über die Pfarrei verteilt. Die Haupt-Arbeitstage werden Montag und Dienstag für die Helfer sein. Am Mittwoch will die Gruppe einen Abstecher zum „Berg der Kreuze“ machen. Am Donnerstag wird mit der Gemeinde und dem dortigen Pfarrer, der seit kurzem hier tätig ist, ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend ist ein Abschiedsabend, dann soll der Gemeinde auch ein Scheck überreicht werden.

„Wir wollen dort helfen, wo die Hilfe am Nötigsten ist“, sagt Frank Linke. Es gebe überall Probleme. „Man kann gut beobachten, wie die Schere arm und reich immer weiter auseinander gehen“, sagt Linke. „Für mich ist die Litauenhilfe gelebtes Christentum“, begründet Linke seinen Einsatz. Gerade auf dem Land sei dort festzustellen, dass die Jugend wegzieht. „Wir wollen sie für eine positive Zukunft unterstützen“, so Linke.

Am Freitag geht es dann wieder von Mirolavas los nach Bösel. Nach einer Zwischenübernachtung in Polen wird die Gruppe am Sonnabend 26. September, zurück in Bösel erwartet.

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