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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Adventskonzert: Musikverein spielt ganze Bandbreite aus

12.12.2017

Garrel Mal piano, mal forte, mal Solisten oder ein Register, dann wieder das ganze Orchester: Das Orchester des Musikvereins Garrel zog im wahrsten Sinne des Wortes alle Register und damit die über 600 Zuhörer in seinen Bann. Was Helmut Sprenger in den letzten Wochen eingeübt hat, ist beachtlich, hat hohes musikalisches Niveau. Liebhaber volkstümlicher Melodien kamen am Sonntagabend auf dem Adventskonzert ebenso zu ihrem Recht wie Musikkenner, die die besonderen Herausforderungen schätzen.

Eine solche Herausforderung meisterten die 60 Musikerinnen und Musiker mit dem Stück „Antarctica“ von Carl Wittrock. Der Komponist ließ sich durch die Antarktis inspirieren. Mal still und leise und dann wieder stürmisch, gewaltige Klänge, immer wieder Taktwechsel. Das Werk dauert über acht Minuten, das Orchester spielte es meisterlich. Die Freude der Musiker an diesem Stück übertrug sich auf die Zuhörer in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul, die durch Kerzen und farbiges Licht in eine angenehme, warme Atmosphäre getaucht war.

Den Anfang des Adventskonzertes bildete die „Adventliche Eröffnungsmusik“, zu der auch „Kling Glöckchen“ und „Adeste Fidelis“ gehören. Dr. Julian Marks spielte bei „Aria“ von Robert Finn das Euphonium-Solo. Im „Concerto D’amore“ von Jacob de Haan sind drei Stilrichtungen miteinander verbunden: Barock, Jazz und Pop. Die Höhen und Tiefen der Liebe wurden musikalisch zu Gehör gebracht.

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„Gabriellas Song“ trug Sabrina Kemper vor. Sie spielt im Orchester das Flügelhorn und tritt immer wieder als Solosängerin bei den Konzerten des Musikvereins auf. Ihre anmutige Stimme und das zum Lied gut abgestimmte Orchester brachten allen Akteuren großen Beifall ein. Mit der „Adventsstimmung“ von Guido Rennert und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurden den Zuhörern bekannte Melodien vorgetragen. Die unvermeidliche Zugabe war dann „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven: ein grandioses Finale des Konzertes.

Das Konzert wurde eröffnet vom Ausbildungsorchester unter der Leitung von Simone Tieke. Der Nachwuchs spielte „Kleine Weihnachtsfantasien“, „Music from Frozen“ und „A thousand years“. Dabei trat Louisa Niemann als Sängerin auf und begeistert mit ihrer hellen, klaren Stimme, die auch in hohen Tonlagen sehr fest und sicher war.

Pfarrer Paul Horst bedankte sich bei den Musikern. Musiker gäben ein gutes Beispiel, wie eine Gesellschaft funktionieren könne. Jeder müsse seinen Part spielen. Die Musiker stünden durch ihr Musizieren für die Sehnsucht der Menschen nach Höherem.

Moderiert wurde das Konzert von dem Bremer Wolfgang Nolzen. Mal besinnlich, mal heiter – der Moderator verstand es hervorragend, die Musikstücke zu erklären und eine Verbindung zur Adventszeit herzustellen.

Nach dem anspruchsvollen Adventskonzert freuen sich viele Gäste jetzt auf den 14. April: dann gibt der Musikverein sein Frühlingskonzert.

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