• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wilde Herzen schlagen für Rock

26.09.2019

Garrel /Brake Im Herzen sind sie wild. Und echte Rocker. Auch wenn die Mitglieder der Band „Wild at Heart“ mittlerweile in gesetzterem Alter sind, fließt der Rock’n’Roll durch ihre Adern. Gegründet im Jahr 1990, feiert die Formation im kommenden Jahr ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Vorher sind sie aber am Mittwoch, 2. Oktober, in der Garreler Musikkneipe Schallander zu hören (siehe Infobox). Und zwar in neuer Formation.

Der Garreler Stefan Hack gehört der Band seit 1991 an. Gegründet worden war sie von drei Braker Arbeitskollegen. Über eine Bekannte war Hack dazugestoßen und spielte fortan für viele Jahre Leadgitarre und stand am Mikro. Im Laufe der Jahre hatte es einige Wechsel in der Besetzung gegeben, eine Zäsur gab es nach dem Konzert zum 25-jährigen Bühnenjubiläum in Brake im Centraltheater – ein Highlight, an das sich Stefan Hack gerne erinnert.

Seit Frühjahr hat die Rock-Formation, die sich klassischem, anspruchsvollem Cover-Rock verschrieben hat, einen neuen Sänger und Gitarristen: Jonathan Linton aus Jaderberg. „Ein echter Gewinn für die Band“, betont Hack. Davon konnten sich bereits die Fans bei der Konzertpremiere in „Kuddels Musikkneipe“ Mitte September in Bremerhaven überzeugen. „Die Besucher wollten uns gar nicht von der Bühne lassen“, berichtet Hack. Seit dem Frühjahr verzichtet die Band auch auf einen Keyboarder, stattdessen bilden zwei Gitarren (Hack und Linton), ein Bass (Matthias Kasper) und die Drums (Sascha Schmitz) das instrumentale Grundgerüst.

Der Kontakt zum gebürtigen Briten Jonathan Linton sei über soziale Netzwerke entstanden, berichtet Gitarrist Hack, im Haupterwerb Lehrer an der Oberschule Garrel. War zunächst angedacht, für „ein kleines Nebenprojekt“ zusammenzuarbeiten, stieg Linton schließlich komplett bei „Wild at Heart“ ein.

Das neue Bandmitglied aus Manchester bedeutete auch eine „Frischzellenkur“ für die Band, schildert Hack, selbst aus der Heavy-Metal-Ecke kommend: „Galt unser Fokus bisher eher den Siebzigern, haben wir uns jetzt mehr den Neunzigern geöffnet.“ Cover von Alternativ-Rock-Bands oder Grunge-Größen wie „Nirvana“, „Creed“, „Rage Against The Machine“ oder „Alice in Chains“ gehören nunmehr zum Repertoire. „Das macht richtig Spaß.“ Hunderte Konzerte hat die Formation schon gespielt – vom Stadtfest bis zum Kneipen-Gig. Das Besondere bei Letzterem? „Die sehr persönliche Atmosphäre.“ Die wissen auch die Rockfans im Schallander zu schätzen, schließlich treten „Wild at Heart“ dort in schöner Regelmäßigkeit seit vielen Jahren auf.

Ihre Musik tragen die Musiker nicht nur im Herzen, sondern auch nach Übersee: Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum geht es 2020 nach Barbados in die Karibik. Ein bis zwei Konzerte werden die Rocker auf der Insel, auf der Jonathan Linton aufgewachsen ist, geben.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.