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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mit 100 000 Gläubigen Gottesdienst in Fatima gefeiert

21.10.2019

Garrel /Fatima Nach einer einwöchigen Pilgerreise nach Fatima und Santiago sind am Mittwochabend 73 Frauen und Männer wohlbehalten mit vielen neuen Eindrücken in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Die Reise war angeboten worden von der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, Gläubige aus einigen Nachbarorten schlossen sich der Gruppe an.

Höhepunkt der Reise war nach einer Eucharistiefeier in der Kirche des Heiligen Antonius von Padua und der Stadtbesichtigung in Lissabon mit seinen bekannten Attraktionen die Stadt Fatima. Hier ist am 13. Oktober 1912 die Heilige Maria zwei Mädchen und einem Jungen erschienen. Die letzte von sechs Erscheinungen wurde für 30 000 Besucher ebenfalls zu einem besonderen Erlebnis. Sie wurden Zeugen eines Sonnenwunders. Seitdem ist der 13. Oktober ein Feiertag für alle Portugiesen. Für Garrels Pilger war dieser Termin bewusst gewählt worden.

Der Tag und der Vorabend werden groß gefeiert, es kommen viele Gläubige. Die Pilgergruppe aus Garrel war mittendrin. Mitgefahren ist auch Schwester Edgardia, der das Geld für die Reise bei ihrer Verabschiedung im November vergangenen Jahres geschenkt worden war. Am Vorabend des 13. Oktober nahmen die Reisenden an einer Lichterprozession teil. Es waren über 50 000 Gläubige auf dem Platz an der Erscheinungskapelle, um beim Rosenkranzgebet der Statue Mariens von der „Unbefleckten Empfängnis“ zu folgen. Bereits am Freitagabend wurde der Rosenkranz gebetet, so wie jeden Tag. Dabei war Rudolf Göken die „deutsche“ Stimme in der Reihe der Vorbeter.

Das Festhochamt am 13. Oktober mit mehr als 100 000 Gläubigen feierten die Kardinäle von Seoul und Fatima, Andrew Yeom Soo-jung und António Augusto dos Santos Marto. Pfarrer Paul Horst assistierte. Diakon Hubert Looschen, der die Reise organisiert hatte, assistierte ebenfalls. Mehrere 100 Priester und Diakone nahmen an dem Festhochamt teil.

Ein besonderes Erlebnis gab es am Sonntagabend für Männer der Gruppe: Heiko Otten, Paul Westendorf, Bernhard Jöring und Rudolf Högemann wurden gebeten, die Mutter Gottes von Fatima eine Wegstrecke während der Lichterprozession zu tragen. Gemeinsam wurde eine beschriftete Kerze für alle Anliegen der Gemeinde von Bernhard Högemann entzündet. Er war mit 85 Jahren der älteste Teilnehmer.

Nach Fatima stand der Wallfahrtsort Santiago de Compostela noch auf dem Programm. Hier gab es eine Stadtführung, einen kurzen Fußweg auf dem portugiesischen Camino (Jakobsweg) und die Teilnahme an der Pilgermesse.

Ungewöhnlich auch das Quartier in Santiago. Die Garreler Pilgergruppe übernachtete in einem ehemaligen Kloster, das zu einer Unterkunft umgebaut worden war. Das frühere klösterliche Ambiente wurde dabei erhalten. Nach sieben manchmal auch anstrengenden Tagen kam die Pilgergruppe mit vielen neuen, bleibenden Eindrücken zurück.

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