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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Festumzug-Genehmigung: Schützen dürfen doch marschieren

16.08.2018

Garrel Rolle rückwärts und alles auf Anfang. „Sehen Sie noch eine Chance, dass die Garreler Schützen über den bisherigen Schützenweg über die Hauptstraße am 25./26. August ziehen können?“, fragte die NWZ den Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen, Klaus Haberland. Die kurze Antwort mit weitreichenden Folgen: „Ja – der Landkreis kann dies genehmigen.“

Was sagt der Landkreis? „Wir werten die Aussagen von Herrn Haberland als Zustimmung“, so Sabine Uchtmann, Kreis-Pressesprecherin, auf Nachfrage der NWZ am Mittwochnachmittag. Bedeutet im Klartext: Der Festumzug am Schützenfestmontag, 27. August, ab 17.40 Uhr mit bis zu 800 Schützen, Musikern und Gästen kann doch noch über die Hauptstraße durch Garrel führen. Die Schützengilde muss lediglich einen neuen Antrag beim Landkreis stellen.

Mit Erleichterung reagierten die Garreler Schützen. Stefan Meyer, Schriftführer der Schützengilde, der sich maßgeblich um die Genehmigungen gekümmert hatte, hat berechtigte Hoffnung, wenigstens die drei angemeldeten Routen für den Schützenfestmontag wie bisher laufen zu lassen: nämlich das Wecken um 7.15 Uhr, der Anmarsch um 15.30 Uhr sowie das Einholen der auswärtigen Vereine um 17.40 Uhr. Auch die Kompanien möchten teilweise Änderungen ihrer Anmarschwege erreichen. Auch die waren ursprünglich nicht genehmigt worden.

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Schützenfest vom 25. bis 27. August

Die St.-Johannes-Schützengilde feiert ihr Schützenfest von Samstag bis Montag, 25. bis 27. August, auf dem Gelände beim Sportplatz. Los geht es am Samstag mit der Vorabendmesse. Um 18.30 Uhr steigt die Eröffnung im Festzelt mit Freibier-Anstich. Anschließend folgt die Mallorca-Party mit Mickie Krause und DJ Dennis. Der neue Schützenkönig wird am Sonntag ab 17 Uhr beim Adlerschießen ermittelt. Gegen 20.30 Uhr soll er feststehen. Am Montag werden die neuen Majestäten proklamiert.

Für den Schützenfestsonntag, 26. August, hatte die Garreler Schützengilde bereits die Genehmigung erhalten, über die Hauptstraße zu marschieren – lediglich der Schwenk über den Kaifort war nicht erlaubt worden. Bis zu 500 Schützen und Musiker werden mitsamt der Festwagen ab 14.30 Uhr daran teilnehmen. Die Details eines geänderten Antrags wollte Meyer am Mittwochabend mit dem Gilde-Vorstand besprechen.

Behörden-Chef Haberland bekräftigte auf Nachfrage der NWZ, dass die Ablehnung im Zusammenhang mit dem Umleitungsverkehr der B 72 gestanden habe. Deren Beginn hat sich nun auf Anfang September verschoben, die Grundlage für die Nicht-Genehmigung, auf die sich jedenfalls die Landesbehörde bezieht, entfällt.

Stellt sich dann die Frage: Warum sind die Schützen nicht in Kenntnis gesetzt worden, dass sie doch den bisherigen Zugweg marschieren können? Haberland: „Am 20. Juli hat mein Haus dem Landkreis mitgeteilt, dass sich der Baubeginn auf der B 72 verzögert und nun bewusst erst nach dem Schützenfest begonnen werden soll. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass somit keine Bedenken mehr gegen das ursprüngliche Konzept der Routenführung bestünde.“

Wenige Wochen nach dem Schützenfest folgt der Garreler Freimarkt. Droht hier die gleiche Diskussion? Während der Sperrung der Hauptstraße soll eine Umleitungsstrecke über die Beverbrucher Straße/Beverbrucher Damm/Nikolausdorfer Straße/Böseler Straße eingerichtet werden, und damit ist die Forderungen der Landesbehörde erfüllt. Die Sperrungen müssen zeitlich begrenzt oder – im Falle von längerfristigen Sperrungen – eine Umleitungsstrecke muss „für den überregionalen Verkehr ordnungsgemäße und leistungsfähige Umleitungsstrecke ausgewiesen“ werden, die den Autofahrer nicht ins „Niemandsland“ schickt, definiert Behördenleiter Haberland. Auf diese Regelung habe sich die Verkehrskommission, bestehend aus Polizeiinspektion, Landkreis Cloppenburg und Landesbehörde, gemeinsam verständigt. Darüber habe es in der Verkehrskommission „Einvernehmen“ gegeben.

Gespräche waren für den Freimarktslauf erforderlich, der am 15. September gestartet wird. Die (neue) Streckenführung wurde jedoch genehmigt, weil es keine Alternative dazu gegeben habe, bekräftigt Haberland. Während dieser Zeit richtet die Gemeinde ebenfalls eine Umleitung ein.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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