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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Glaube: Eine starke Gemeinschaft erlebt

26.10.2019

Garrel An diesem Samstag endet in der Vorabendmesse um 17 Uhr in St. Peter und Paul in Garrel die Episode Garrel für Pfarrer Dr. Aby Puthukulangara. Vier Jahre und zwei Monate war der aus dem südindischen Bundesstaat Kerala stammende Geistliche in der Garreler Kirchengemeinde tätig.

Zwar galt seine erste Priorität dem Studium – während seiner Tätigkeit in Garrel hat er seine Doktorarbeit verfasst –, viele und unvergessene Begegnungen nimmt der 43-Jährige gleichwohl nach Wildeshausen mit. Dort wird er in der Kirchengemeinde St. Peter tätig sein.

Die Garreler Kirchengemeinde St. Johannes Baptist habe er als „starke Gemeinschaft“ erlebt, in der er von Beginn an herzlich aufgenommen worden sei. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Er habe in der Kirchengemeinde christliche Werte wie Akzeptanz, Toleranz und Nächstenliebe gefunden. Das Gemeinschaftsgefühl sei stark in der Gemeinde, habe er festgestellt. Das zeige sich auch beim Schützenfest oder dem Jubiläum 100 Jahre Falkenberg. „Etwas ähnliches habe ich nie erlebt.“

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Auf Geburtstage oder zu anderen Gelegenheiten sei er mit den Menschen ins Gespräch gekommen und habe zuweilen auch über Glaubensfragen gesprochen. Viele Freundschaften und Bekanntschaften seien in Garrel entstanden. Aber: „Die werden bestehen bleiben“, ist der Pfarrer sicher.

Insofern falle ihm der Weggang aus Garrel zwar nicht leicht, aber: „Ich habe keine persönlichen Ziele.“ Bedeutet: Dem Ruf, wohin er gesandt werde, folge er in Gehorsam. Auf seine neue Aufgabe in Wildeshausen freue er sich. „Eine neue Situation, die auch eine Bereicherung für mich sein wird.“ Mit dem Pfarrer seiner neuen Wirkungsstätte hat er schon mehrere Gespräche geführt, die künftige Aufgabenteilung ist allerdings noch nicht im Detail besprochen. Nach seiner Verabschiedung am Samstag in Garrel hat Pfarrer Aby ein paar Tage frei für den Umzug, bis er am 1. November in Wildeshausen startet.

Der im Jahr 2002 geweihte Priester, der in Kerala geboren wurde, war seit November 2011 zum Sprachstudium nach Deutschland gekommen. Ab Oktober 2012 promovierte er, Thema seiner Dissertation: „Apostolozität und Einheit der Kirche – Eine fundamentaltheologische Betrachtung der Kirchenattribute Apostolizität und Einheit, basierend auf der biblischen Grundlage des Epheserbriefes, unter Berücksichtigung der indischen Thomaschristen-Tradition.“

Neben seinem Promotionsstudium war der Theologe im Seelsorgebereich Erlangen-West seelsorgerisch tätig. Vor seinem Wechsel nach Europa hatte Pfarrer Aby verschiedene berufliche Stationen in Indien absolviert. Unter anderem war er diözesaner Geschichtsredakteur und stellvertretender Direktor des theologischen Instituts für Laien, hat als Redakteur und Übersetzer 15 Bücher über die Theologen in der frühen Zeit der Kirche geschrieben und hat als Chefredakteur einer vierzehntägigen kirchlichen Zeitung gearbeitet.

Die wissenschaftliche Arbeit sei für ihn „kein geschlossenes Kapitel“, sagte der Pfarrer im NWZ-Gespräch. In der seelsorgerischen Arbeit sieht er einen wichtigen Weg, die Verbundenheit der Menschen mit der Kirche wieder herzustellen. Auch die persönliche Begegnung hält er dabei für unerlässlich. Zuversicht gibt ihm dabei das Vertrauen auf den Herren.

Großen Dank richtet er an Pfarrer Paul Horst, der ihm ein „guter Berater in vielen Dingen“ gewesen sei. Statt persönlicher Geschenke zum Abschied bittet Pfarrer Aby um Unterstützung des Kindersponsoring-Projekts in der Erzdiözese Changanacherry in Indien, durch das Kinder aus armen Verhältnissen eine schulische Ausbildung und ausreichend Ernährung erhalten. Informationen dazu gibt es im Pfarrbüro.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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