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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Glaube: Ganz besonderer Gottesdienst in Garrel

30.07.2019

Garrel Einige hatten nur eine kurze Anreise (Cloppenburg, Papenburg), andere kamen von weit her, etwa aus Aachen oder Erlangen. 23 Ordensschwestern waren aus ganz Deutschland angereist, um in der Garreler Pfarrkirche eine heilige Messe im Syro-Malabarischen Ritus zu feiern. Eingeladen hatte sie Pfarrer Aby Puthukulangara, der den ungewöhnlichen Gottesdienst mit Pfarrer Paul Horst, Pater Thomas und Pfarrer Josef, der aus Indien zu Besuch in Garrel ist, feierte. Die Messe fand auch das Interesse vieler Garreler, sie war gut besucht.

Die Syro-Malabarische Kirche wird zurückgeführt auf den Apostel Thomas, der nach der Evangelisierung Irans, Iraks und Afghanistans Indien erreichte. Den Süden Indiens, das heutige Kerala und die Heimat von Pfarrer Aby, erreichte der Apostel im Jahr 52. Damit ist die Kirche in Indien bedeutend älter, als die in Europa und in Deutschland. Bis 1962 wurde die Eucharistiefeier in aramäischer Sprache gefeiert, der Muttersprache Jesu. Beim Einzug wird das Thomas-Kreuz vorausgetragen und auf den Altar gestellt.

Nicht nur die farbenprächtigen Gewänder der Priester waren auffällig. Für den Gottesdienst gibt es zwei Altäre, den Worttisch und den Gaben- und Wandlungstisch. Die Priester zelebrieren wie in vorkonziliarer Zeit mit dem Rücken zu den Gläubigen. „Der Priester wendet sich mit der Gemeinde zum Kreuz und zum Altar“, erklärte Pfarrer Aby.

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Die Ordensschwestern gestalteten den Gottesdienst mit ihrem Gesang. Zwischendurch wurden die Gläubigen immer wieder zum Lobpreis Gottes und zum Gebet aufgefordert durch Diakon Günter Hinxlage und zwei Messdiener. Die Gläubigen konnten dank eines Heftes dem Gottesdienst folgen und die Antworten geben. Pfarrer Paul Horst sagte in seiner Predigt, dass man vom Apostel Thomas lernen könne, dass das Heil der Welt in den Wunden gefunden werden könne. Die Wunden Jesu hätten Thomas zum Glauben geführt.

Im Syro-Malabarischen Ritus wird das Opfer Jesu am Kreuz, seine Auferstehung, der Lobpreis und die Danksagung des dreifaltigen Gottes gefeiert. Viele Gesten und Gebete waren den Besuchern des Gottesdienstes fremd. In das Schlusslied stimmten aber alle kräftig ein: Großer Gott wir loben dich. Mit einem Zusammensein auf dem Kirchplatz endete das Treffen.

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