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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Zeichen der Einheit der Christen

22.01.2019

Garrel „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“, lautet das in Indonesien festgelegte Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Gebetswoche ist für die katholische und evangelisch-lutherische Gemeine Garrel Anlass zum Kerzentausch. Die Kirchenälteste Lydia Worster und die Vorsitzende des Pfarreirates Michaela Möllmann tauschten Osterkerzen aus, die ab sofort in den beiden Kirchen als Zeichen für den Willen zur Einheit brennen.

In Nikolausdorf trafen sich die Christen beider Konfessionen zu einem Gottesdienst. Pfarrer Holger Ossowski ging in seiner Predigt der Frage nach, wie man zur Unterscheidung des Guten vom Bösen kommen könne. Diese Frage sei schon im Alten Testament vom Propheten Micha beantwortet worden. Gott verlange von den Gläubigen keine Brandopfer, schon gar nicht ein Menschenopfer. Er lasse sich auf keinen Handel ein und der Mensch müsse sein eigenes Gutsein nicht beweisen.

Wer sich in den Dienst Gottes stellen wolle, dem empfahl der Geistliche zu hören und zu lieben. Jeder Mensch brauche Orte der Sammlung, an denen er nicht abgelenkt werde und wo er demütig warten könne. Für die Liebe gelte, sich einfach zu trauen, einfach anzufangen. Gelebte Solidarität könne entstehen, wenn man sich auch durch eigene Fehler nicht aufhalten lasse.

In dem von den Pfarrern Paul Horst und Holger Ossowski geleiteten Gottesdienst war ein Friedensgang eingebunden als Zeichen dafür, dass sich die Gläubigen für Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Einheit einsetzen wollen. Beim Verlassen der Kirche wurden Karten für eine Selbstverpflichtung verteilt. Die Karten behandeln die Themen Schöpfung, christliche Einheit, das Gebet füreinander, die Religionsfreiheit sowie die Versöhnung der Kulturen und Völker. Sie enthalten ein Gebet und Anregungen für den persönlichen Umgang mit den Themen.

Der Austausch der Osterkerzen im Rahmen der Gebetswoche wird immer im Wechsel in einer der vier katholischen Kirchen und der evangelischen Friedenskirche vollzogen. Der Gottesdienst und die anschließende Kaffeetafel werden von einem Ökumenekreis vorbereitet. In Nikolausdorf war auch der Chor „Voices“ an der Gestaltung beteiligt.

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