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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Hilfe: 150 Kinder besuchen 3000 Haushalte

08.01.2018

Garrel „Gemeinsam gegen Kinderarmut – in Indien und weltweit“, lautete das diesjährige Motto der Sternsinger. Zu Indien hat Garrel ein besonderes Verhältnis. In Person von Pater Thomas und Pfarrer Aby wirken zwei indische Priester in Garrel. Zurzeit sind Pater Thomas und Pfarrer Paul Horst in Indien. Dort nehmen die beiden an der Priesterweihe 23 junger Männer teil. Außerdem feiert der Bethany Orden, dem Pater Thomas angehört, das 100-jährige Bestehen.

In Garrel wurden am Samstag 150 Kinder in 47 Gruppen ausgesandt. Die Sternsinger waren bei der Gestaltung des Hochamtes beteiligt. Zu Beginn zeigten sie vier Gegenstände, die Kinder in Deutschland gern kaufen, bei denen aber oft Kinder als Arbeitskräfte missbraucht werden. Gezeigt wurden eine Jeans, ein Pulli, Schmuck und ein Fußball. „Vielleicht musste ein Mädchen bei der Produktion helfen, ein Mädchen so alt wie ich“, stellten vier Sternsinger die Produkte vor. Statt zur Schule zu gehen, müssen weltweit viele Kinder arbeiten, um den Lebensunterhalt der Familie zu gewährleisten.

Während der Predigt des Diakons August Böckmann kamen drei Sternsinger, um die Projekte vorzustellen, die in diesem Jahr von der größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder bedacht werden, zu erklären. Der Erlös wird verwendet für gerechte Löhne, für den Bau von Schulen und für Kleinkredite für Frauen, durch die der Weg in die Selbstständigkeit möglich wird. Das seien Wege aus der Armut und Möglichkeiten zur Hilfe für die Selbsthilfe, sagte Diakon Böckmann.

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Zum Abschluss des Gottesdienstes, der von Prof. Dr. Heiko Tapken und seiner Tochter Inga musikalisch gestaltet wurde, segnete Pfarrer Aby die Kreide und die Sternsinger. Daniela Meyer, die gemeinsam mit Tanja Gerigk und Kerstin Meyer die Aktion vorbereitet und organisiert hat, schätzt die Zahl der Haushalte, die aufgesucht wurden, auf etwa 3000. Die Sternsinger zeichneten „20-C-M-B-18“ (Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus) an die Haustüren und brachten einen Kalender mit vielen kirchlichen Terminen mit. Bis zu fünf Stunden waren die 47 Gruppen unterwegs. Gut gefüllte Spendendosen und viele Süßigkeiten waren der Lohn.

Auch in Beverbruch und Nikolausdorf wurden Sternsinger ausgesandt. In Falkenberg gibt es eine Sonderregelung: Hier bringen Erwachsene die Neujahrswünsche und sammeln fürs Kohlessen, zu dem das Dorf eingeladen ist.

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