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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Auf Einhorn-Jagd und Weltraum-Odyssee

17.04.2018

Garrel Hohe Qualität und hohen Unterhaltungswert gleichermaßen boten die Musiker des Musikvereins Garrel am Samstagabend in der Sporthalle Garrel auf ihrem Frühjahrskonzert. Mehr als 600 Zuhörer belohnten die insgesamt 83 Akteure des Ausbildungs- und des Hauptorchesters mit langanhaltendem Applaus, stehenden Ovationen und ließen sie ohne manche Zugabe nicht von der Bühne.

Vorsitzender Pascal Brauner begrüßte zunächst die zahlreichen Gäste, darunter viele Ehrengäste und Vertreter befreundeter Vereine, bevor er das Mikrofon an Conférencier Bernd König überreichte, der locker, kenntnisreich und pointiert durch das dreistündige Programm führte.

Die musikalische Eröffnung lag in Händen von Simone Tieke, die das Ausbildungsorchester mit dem von Kurt Gäble komponierten „Zauberland“ dirigierte, gefolgt von „Pueblo“ (Komponist: John Higgins). Die geforderte Zugabe bildete dann das ansprechende Arrangement von Robert Longfieldt: „Sway“.

„Galaktisch“ startete das Hauptorchester mit der „Zarathustrafanfare“ (Richard Strauss, Arr. Seifert-Kressbronn) – bekannt aus dem Film-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“. In der ersten Hälfte des Konzerts, bewusst konzertant gehalten, waren die Musiker ein ums andere Mal gefordert und spielten ihre Klasse aus. 8:15 Minuten lang vertonte Carl Wittrock Impressionen aus der Antarktis im Werk „Antarctica“. Heta Marks trug ein Euphonium-Solo vor.

Sicherlich eines der anspruchsvollsten Stücke im Programm: „Cry of the last Unicorn“. Nach den Noten von Rossano Galante nahmen die 52 Musiker die Zuhörer mit auf die Jagd nach dem letzten Einhorn und ließ diese in mal stürmischen Sequenzen, mal melancholischen Momenten vor Augen treten. Die „Alpina Saga“ im Anschluss hielt eine weitere Herausforderung bereit, in der Komponist Thomas Doss die Faszination der gigantischen Bergwelt aus Sicht eines Wanderers vertont hatte.

Für die Bewirtung in der Pause sorgte der Schützenmusikzug Hoheging, Kellerhöhe, Bürgermoor mit einer Abordnung.

Stimmungsvoll starteten die in festlicher Garderobe aufspielenden Musiker nach der Pause, die eine Musikvereins-Combo mit dem Song „What a feeling“ aus dem Film „Flashdance“ mit Sabrina Kemper als Sängerin beendete. „Udo Jürgens live“ (Arr. Kurt Gäble), ein Potpourri der bekanntesten Udo-Jürgens-Hits, ging beschwingt ins Zuhörer-Ohr. Nach dem Marsch „Arsenal“ zeigte Stefan Rolfes flinke Hände auf dem Xylophon: Denn die „Erinnerungen an Zirkus Renz“ (Komponist Gustav Peter/Arrangement Ernst Gruner) verlangte dem Xylophon-Solisten alles ab. Umso mehr konnte er sich über den frenetischen Beifall am Ende freuen.

In die 70er Jahre zogen die Musiker mit der Rockballade „Music“ (John Miles), die Solist Pascal Brauner mit dem Alt-Saxophon einleitete. Die 80er und die Neue-Deutsche Welle folgten im Medley „80er KULT(Tour)“ mit Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne dich“, „1000 und 1 Nacht“ oder „Sternenhimmel“. Komponist Thiemo Kraas pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zum Musikverein Garrel und begleitet Anfang Mai erneut die CD-Aufnahme der Musiker.

„Westernhagen on tour“ (Arr. Manfred Schneider) mit den Erfolgen von Marius Müller-Westernhagen ließ manchen Besucher mitsingen oder -summen. Damit durften die Musiker es bei weitem nicht bewenden lassen. Für die Polka „Böhmischer Traum“ (Norbert Gälle) als erste Zugabe gab es stehende Ovationen. „Mambo“ von Herbert Grönemeyer (Arr. Wolfgang Wössner) folgte, insbesondere die fünf Schlagzeuger konnten in diesem Stück brillieren.

Der stellvertretende Vorsitzende Christoph Otten hielt für den Dirigenten Helmut Sprenger ein Extra-Lob bereit: Er habe den Musikverein weit nach vorn gebracht. Das stellten die Musiker an diesem Abend unter Beweis.
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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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