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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Nachruf: Engagement, Gradlinigkeit und Glaube prägten ihn

11.02.2020

Garrel Der Garreler Diakon August Böckmann ist nach längerer Krankheit am Samstag verstorben. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau Elisabeth, drei Kinder und fünf Enkelkinder. Große Trauer löste die Nachricht von seinem Tod aus, besonders auch in der Pfarrgemeinde Sankt Johannes Baptist Garrel, für die er 30 Jahre als Ständiger Diakon mit Zivilberuf tägig war.

August Böckmann wurde am 25. Februar 1944 in Kampe geboren. Die Nähe zur Kirche wurde ihm in die Wiege gelegt, sein Vater war Küster. Das Abitur machte er im Kloster der Herz-Jesu Priester in Handrup. Es folgte das Studium an der früheren Pädagogischen Hochschule Vechta. Sei Hauptfach war Katholische Religion. Die erste Stelle als Lehrer führte ihn an die Grundschule im emsländischen Sustrum, eine einklassige Schule für die Jahrgänge eins bis sechs. Hier lernte er früh, Verantwortung zu übernehmen.

1975 kam der Verstorbene nach Garrel. Er unterrichtete zunächst an der Grundschule Tweel und wurde 1978 Konrektor der Katholischen Grundschule Garrel. Hier war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 tätig. Es war immer ein großes Anliegen für den verstorbenen Diakon, seine berufliche Tätigkeit mit dem Leben in der Pfarrgemeinde zu verknüpfen. Er sorgte für einen intensiven Kontakt zwischen Schule und Kirche, bereitete viele Gottesdienste und Segnungsfeiern vor und leitete diese nach seiner Weihe zum Diakon.

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Mit der Weihe zum Ständigen Diakon am 14. Oktober 1990 folgte ein weiterer Einschnitt in seinem Leben. Er blieb noch intensiver Ansprechpartner für das Kollegium seiner Schule, für die Kinder und deren Eltern. In seinen Klassen unterrichtete er immer wieder Kinder, die er früher getauft hatte und später bei der Ehe assistierte. Als Diakon verschrieb er sich besonders dem Dienst an den Kindern und den Senioren. Er leitete Familien-, Krabbel- und Kindergottesdienste, die er mit verschiedenen Teams vorbereitete. Auch die Senioren hat er in sein Herz geschlossen. Regelmäßig brachte er die Krankenkommunion, feierte Gottesdienste im Seniorenzentrum Haus Elisabeth und war Leiter der Seniorengruppe. Weitere Aufgaben waren Taufen, Assistenz bei Trauungen, Predigtdienste und Krankenbesuche. Große Freude hatte er daran, die Figuren der „Garreler Krippe“ zu einem Bild zusammenzustellen. Gern übernahm er Krippenführungen für Gruppen.

Bei allen Aufgaben, ob als Konrektor oder Diakon, wurde er unterstützt von seiner Frau Elisabeth, mit der er 52 Jahre verheiratet war. Neben seinen vielen Aufgaben als Lehrer und Diakon fand er Zeit für weitere Engagements. Er gehörte zum Schützenverein, bereitete mit den Kindern das Kinderschützenfest vor und war viele Jahre Mitglied im Kirchenchor „Cäcilia“, für den er auch die Aufgaben als Schriftführer übernommen hat.

August Böckmann verstand es, seine Meinung und seine Standpunkte zu vertreten, auch wenn sie nicht immer gern gehört wurden. Sein großes Engagement, seine Gradlinigkeit und sein Glaube, der auf alle seine Tätigkeiten ausstrahlte, wurden von den vielen Menschen, denen er begegnete, sehr geschätzt.

„Ich bin bereit“, sagte er, wenn er nach einem Dienst gefragt wurde. Dieser Satz prägte sein Leben. Das gilt auch für die letzten Tage vor seinem Tod, als die ärztliche Heilkunst an ihre Grenze kam und ihm nicht mehr geholfen werden konnte. Er starb voller Vertrauen und Hoffnung. Sein Glaube an die Auferstehung hat ihn in den Tod begleitet.

Diakon August Böckmann wird am Donnerstag, 13. Februar, beerdigt. Um 15 Uhr beginnt in der Pfarrkirche das Requiem. Dann wird er in einer Prozession von der Trauergemeinde zum Friedhof begleitet und beigesetzt.


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