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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Lach-Therapie schlägt an

06.11.2017

Garrel Andrang im „Wartezimmer“: Rund 150 „Patienten“ hatten sich am Samstagabend im Forum der Oberschule versammelt, um sich in Behandlung der Kolping-Theatergruppe Garrel zu begeben – wie am Freitagnachmittag schon rund 200 Senioren in der Nachmittagsvorstellung. Verordnet wurde ihnen mit „De Neegste bidde“ aus der Feder von Hans Schimmel eine plattdeutsche Lach-Therapie. Mit diesem Stück startete die Kolping-Truppe in die neue Theatersaison. Linderung der „Leiden“ verschafften die Darsteller mit viel Spielwitz und Spaß auf der Bühne.

Die Praxis des Landarztes Dr. Brockmöller (mit großer Bühnenpräsenz: Detlev Göken) besuchen Magda Freese (Andrea Meyer) und Hilde Lüthje (Elisabeth Högemann) eigentlich nur, um sich in den Illustrierten in Sachen Strickmuster und Kochrezepte auf den neusten Stand zu bringen. Probleme mit dem Gewicht oder dem Einschlafen sind schnell diagnostiziert und therapiert. Die Sprechstundenhilfe mit Durchblick, Johanna (Hanna Nienaber), kommentiert die Besuche mit spitzer Zunge, Beispiel gefällig? „Steine in den Nieren, Kalk in den Adern, Wasser in den Beinen. Fehlt nur noch Sand im Kopf, dann können Sie bauen.“

Weitere Aufführungen

Weitere Aufführungen sind am Samstag, 11. November, 20 Uhr, und Sonntag, 12. November, 18 Uhr. Die finalen Vorstellungen wird es am Samstag, 18. November, 20 Uhr, und Sonntag, 19. November, 18 Uhr, geben. Es wird immer im Forum der Oberschule Garrel gespielt. Die Karten sind im Vorverkauf für alle Aufführungen (sechs Euro, Abendkasse sieben Euro) bei OLFA Haus, Hinterm Esch 19, und bei der Versicherungsagentur Backhaus-Hanse Merkur, Hauptstraße 36, erhältlich.

Dorfcasanova (Robert Buschenlange) hat mit Potenzproblemen zu kämpfen und fürchtet um seinen guten Ruf als „Der Mann, der immer kann“. Da kommen die Pülverchen, Tröpfchen und Kräuter gerade recht, mit denen der Mediziner gerne experimentiert. Die haben schließlich schon zu enormem Wachstum des Nasenhaars von Bauer Michi Groth (Bernd Westerkamp) geführt. Als der auch noch mit einer Riesentomate im Wartezimmer auftaucht, ist es um die Beschaulichkeit in der Praxis geschehen.

Herr Kunze (Dirk Nienaber) von der Behörde für Medikamentenzulassung nimmt die Kräuter genau unter die Lupe, ebenso Justus Faust (Stefan Steinbach), der im Interesse der Pharmaindustrie ein gutes Geschäft wittert.

Zum „Frankenstein der Dorfmediziner“ mutiert Dr. Brockmöller allerdings, als Bauer Groth die Haare derart lang wachsen, dass er kaum den Weg findet. Und der Dorfcasanova entdeckt plötzlich die feminine Seite in sich. Zum Brüllen komisch zeigt diese Robert Buschenlage, der ebenso wie Dirk Nienaber und Bernd Westerkamp erstmals auf der Theaterbühne stand. Dirk Nienaber nimmt man den verstockten Beamten gerne ab.

Mit von der Partie ist Souffleuse Monika Nienaber. Für den Bühnenbau und die Technik sind Gerd und Patrick Schlichting, Bernd Nienaber, Martin Backhaus und Hubert Bley zuständig. Für das Bühnenbild sorgte Stefan Steinbach, Inge Göken für das Catering. Heike Kemper, Isabell Högemann und Brigitte Kemper sorgten für die Maske.

Am Ende der Sprechstunde blieb festzustellen: Die Lach-Therapie schlug an, das Publikum war bester Stimmung und wurde mit jeder Menge gute Laune als geheilt entlassen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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