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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Virtueller Gottesdienst Aus Garrel: Im Namen Jesu Gemeinschaft leben

25.04.2020

Garrel Am heutigen Sonntag haben wir wieder einen virtuellen Gottesdienst für Sie. Diesmal wurde er live aus der Garreler Pfarrkirche Sankt Peter und Paul aus Garrel übertragen.

Klicken Sie auf diesen Link, um den Gottesdienst zu verfolgen

Der Gottesdienst wird live aus der Garreler Pfarrkirche Sankt Peter und Paul übertragen. (Bild: Reiner Kramer)

Die Predigt

von Diakon Hubert Looschen

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Der Gottesdienst wird live aus der Garreler Pfarrkirche Sankt Peter und Paul übertragen. (Bild: Reiner Kramer)
Im Evangelium des 3. Ostersonntages (Joh 21, 1-14) lesen wir, dass Petrus mit seinen Kollegen vergeblich gearbeitet hat. Kein Fang, das Netz ist leer. Jesus schickt sie erneut auf den See: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen“. Die Jünger müssen etwas anders machen, ihre Fangmethode ändern.

Mit den Fischern sind wir gemeint. Wir sollen nicht aufgeben, wir müssen weitermachen, etwas verändern. Das können wir, indem wir die Liebe und Freundschaft, den Beruf und das Engagement als Nächsten- und damit Gottesliebe verstehen. Überall sind wir im Namen Jesu unterwegs.

Petrus hat alles so wie immer gemacht, er hatte Erfolg, aber sie fangen nichts. Auf uns übertragen, kann es bedeuten: Ich bin arbeitslos, die Beziehung und Freundschaften sind zerbrochen, trotz aller Anstrengungen nimmt die Zahl der Corona-Infizierten zu, Wissenschaftler kommen nicht weiter. Wir stehen vor dem Nichts.

Aufgeben? Nein, weitermachen! Jesus schickt die Jünger wieder zum Fischen. Der Arbeit im Namen Jesu nachgehen, sich von ihm schicken, animieren lassen, bringt offensichtlich Erfolg.

Wenn Jesus sagt, fahrt zum Fischen, sagt er uns: Haltet durch, gebt nicht auf, schützt euch und andere, forscht weiter, helft dem Nächsten, lebt Gemeinschaft.

Was ist ein guter Fang? In diesen Tagen geschehen wunderbare Dinge. Da gibt es viele Angebote, den Glauben und die Religion per Internet und in den Medien zu feiern. Es gibt Zäune, an die man seine Gaben hängen kann, spontane Konzerte an der Straße, viele kreative, mutmachende Künstler schicken Botschaften, da ist das Angebot junger Menschen, für die Älteren einzukaufen, anderen wird eine Freude bereitet. Bei uns in Garrel und in den Nachbarorten werden kleine bemalte Steine versteckt. Beim Finder, ob groß oder klein, lösen sie Freude aus, zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Die Finder geben ihre Freude weiter, indem sie die Steine wieder verstecken.

„Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es“, heißt es im Evangelium. Auch in diesen Tagen gibt es gute Fänge. Sehen wir das Gute?

Auf wen sollen und können wir in diesen hören? Jesus spricht mit der Vollmacht des Auferstandenen. Er hat Leid, Angst, Krankheit und den Tod bezwungen. Jesus Christus ist der Herr, ihm können wir folgen, uns ihm anvertrauen.

Er hat die Vollmacht, uns zu führen und den Weg zu zeigen. Ich höre täglich Widersprüche, Dissonanzen. Da werden Maßnahmen gegen das Virus vereinbart und schon am nächsten Tag nicht eingehalten. Wissenschaftler A widerspricht Wissenschaftler B. Die Zahl der Nörgler und Besserwisser nimmt täglich zu.

Die Gesellschaft verhält sich anders. Viele halten sich an Regeln, schützen sich und andere, sogar dann, wenn es auf Kosten von Nähe geht und zu gravierenden Einschränkungen führt. Unser Volk, die Bürgerinnen und Bürger sind auf einem guten Weg.

„Fahrt noch einmal hinaus auf den See“, sagt Jesus seinen Jüngern. Ich denke, er würde uns heute sagen: Pass auf dich, deine Familie, deine Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen auf. Halte die Augen offen, damit du siehst, wo deine Hilfe gebraucht wird. Haltet Gemeinschaft mit Distanz. Habt Vertrauen, stärkt eure Hoffnung, eure Liebe und euren Glauben.

Wenn wir uns auf Jesus Christus verlassen, sind wir nie verlassen. Auch dann nicht, wenn die Krankheit uns besiegen sollte. Der Herr ist auferstanden! Wir werden auferstehen! Das ist für mich kein billiger Trost, das ist ein Auftrag und ein Weg in die Zukunft.

Der Gottesdienst wird live aus der Garreler Pfarrkirche Sankt Peter und Paul übertragen. (Bild: Reiner Kramer)

Das Gebet

Herr Jesus Christus! Menschen, die krank waren, keine Hoffnung mehr hatten, die ausgestoßen waren, hast du geheilt, in die Mitte zurückgeholt und ihnen einen neuen Weg gezeigt. Einen neuen Weg beschreiten fällt vielen Menschen heute schwer, weil sie Angst haben krank zu werden, sich um ihren Arbeitsplatz sorgen, ihre Freunde vermissen, einsam sind. Das Corona-Virus hängt wie ein Damoklesschwert über uns, lähmt unser Tun. Wir bitten dich, zeige uns neue Wege, die wir gehen können. Zeige uns Möglichkeiten, die Verzweiflung durch Hoffnung zu überwinden, die Angst durch Zuversicht zu vertreiben. Zeige uns neue Wege zu dir und zu den Menschen. Gib uns Mut, immer wieder neue Wege zu gehen. Jesus, unser Bruder, geh mit uns!

Das Lied

Wenn das Brot, das wir teilen (Gotteslob 470)

Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt, und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

Der Gottesdienst wird live aus der Garreler Pfarrkirche Sankt Peter und Paul übertragen. (Bild: Reiner Kramer)
Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt, und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.

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