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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Gas geben mit „Pedelecs“

06.06.2015

Friesoythe Mit einem leichten Tritt in die Pedale schwungvoll anfahren und ohne Mühe zügig Tempo halten – Immer häufiger sind Menschen mit Elektro-Fahrrädern (E-Bikes) im Nordkreis zu sehen. Auch die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen die Beliebtheit des Pedelec: So besaßen zum Jahresanfang 2014 bereits 1,2 Millionen deutsche Haushalte mindestens ein Pedelec.

Also Akkuantrieb statt Muskelkraft? Ein Besuch in Hermann Frerichs Fahrradfachhandel, Europastraße 10 in Friesoythe, soll zeigen, welche Vor- und Nachteile der motorisierte Drahtesel bietet.

Schon bei der Modellauswahl wird klar, dass Pedelecs nicht nur etwas für die ältere Generation sind, die sich nicht auf die eigenen Kräfte verlassen wollen. Die Räder bieten schickes Design und auch ein Techniker-Herz schlägt bei GPS, Navi und Bordcomputer höher.

Für die Fahrt mit einem Pedelec ist weiter nichts zu beachten – eine Mofa-Prüfbescheinigung ist nur für ein S-Pedelec nötig, da diese bis zu 45 Stundenkilometer schnell fahren können. Der Selbsttest zeigt: Der Komfort ist ähnlich wie beim normalen Trekkingrad. Einen Unterschied spürt man, sobald man in die Pedale tritt. Denn dann setzt leise der Motor des Rads ein und sorgt für Schwung und Fahrspaß. Zügig ist man mit dem Rad unterwegs, ohne ins Schwitzen zu kommen. Bis zu 200 Kilometer – dann muss selbst der leistungsstärkste Akku geladen werden.

„Man kann mit einem Pedelec 30 bis 50 Prozent der eigenen Muskelkraft einsparen“, erklärt Frerichs. Für den Weg zur Arbeit oder für eine entspannte Ausfahrt, scheint das E-Bike daher ideal. Doch beim Kauf eines solchen Rads müsse man mit einem Preis zwischen 2000 bis 3000 Euro rechnen, so der Händler.

Egal ob man sich für ein konventionelles Rad oder ein E-Bike entscheidet, die Räder müssten in einwandfreiem Zustand sein, erklärt Rolf Schatz, Verkehrssicherheitsberater bei der Verkehrswacht Stadt-Oldenburg. „Zudem schreibt der Gesetztgeber folgende Ausstattung vor: zwei voneinander unabhängige Bremsen für Vorder- und Hinterrad, weißer Scheinwerfer und weißer Reflektor vorn, rote Schlussleuchte mit Rückstrahler mit integrierter Standlichtfunktion hinten, Dynamo, rutschfeste Pedalen mit je zwei Pedalreflektoren, vier Speichenreflektoren und nicht zu vergessen eine helltönende Klingel.“ Bei einem S-Pedelec empfiehlt Schatz zudem das Tragen eines Helms.

Egal ob mit eigener Muskelkraft oder Akkubetrieb, Radfahren ist gesund sowie umweltfreundlich und daher empfehlenswert für Jung und Alt.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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