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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

JUDENVERFOLGUNG: Gedenkfeier zur Pogromnacht

07.11.2009

CAPPELN Mit einer Feierstunde haben die Abschlussklassen der Haupt- und Realschule Cappeln am Freitag der Reichspogromnacht gedacht, die sich am kommenden Montag jährt. Dabei wurde auch der „Leuchter gegen das Vergessen“ übergeben, der über Garreler und Molbergen nach Cappeln gekommen ist. Er wird im kommenden Jahr ans Emsteker Schulzentrum weitergereicht, um dann in einen nächsten Durchlauf zu gehen. Der „Leuchter“ steht auf Initiative der Deutsch-Jüdischen Gesellschaft dort, wo junge Menschen zusammen kommen. Schulen seien als Standorte prädestiniert, hieß es.

Mehr als 100 Jugendliche nahmen an der Gedenkfeier teil, die sie selbst in Arbeitsgemeinschaften vorbereitet hatten, so Schulleiter Günter Suhrenbrock. Etwa 30 von ihnen standen dabei selbst auf der Bühne oder musizierten.

Nachdem Suhrenbrock die Schüler sowie Gäste aus Molbergen und Garrel sowie Bürgermeister Reinhold Grote begrüßt hatte, spielte eine Gruppe das beklemmende Theaterstück „Zehn kleine Meckerlein“: Nach der bekannten Vorlage wurden Bürger, die durch harmlose, aber vom Nazi-Regime verfolgte Meinungsäußerungen aufgefallen waren, gnadenlos von den faschistischen Schergen von der Bühne geholt.

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Schon zu Beginn der Feier hatte ein Schweigemarsch einer weiteren Gruppe durch das nur spärlich beleuchtete Pfarrheim für atmosphärische Angst gesorgt. Sie trugen den Satz „Durch die Straße bettlergleich, ziehen wir dank des Nazi-Reichs“ auf Schildern mit sich.

Pfarrer Holger Meyer und Pastorin Doris Scheidemann-Willenberg (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) rückten die Reichspogromnacht in einen politischen und moralisch-ethischen Zusammenhang. Alle Menschen seien gleich und mit gleichen Rechten ausgestattet. So etwas wie die Judenverfolgung dürfe es nie wieder geben. Die Feier klang mit dem Gedicht „Schlagt Brücken“ und Musik aus.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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