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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Gekürt und gefeiert

23.09.2014

Es waren vier wundervolle Bewerberinnen, die sich am Freitag zur Wahl der Eisenfee Ferrumina 2014 stellten. Johanna Siemer, Carina Lampe, Heidi Holtwessels und Anita Pastoor – jede der Kandidatinnen hätte es verdient gehabt, die erste Repräsentantin der Stadt Friesoythe zu werden. Doch bei der Gemeinschaftsaktion der Nordwest-Zeitung und der Stadt Friesoythe konnte am Ende nur eine gewinnen. Und die Jury entschied sich für Carina Lampe (18) aus Edewechterdamm. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich nun die Eisenfee geworden bin“, sagte die Preisträgerin. Sie sei „überwältig und glücklich“. Im Laufe ihrer Amtszeit wird Eisenfee Carina immer Mal wieder bei offiziellen Anlässen der Stadt Friesoythe und der Nordwest-Zeitung zu sehen sein.

Gute Stimmung herrschte am Sonnabendabend im Festzelt des Eisenfestes beim Gesangswettbewerbs „The local Voice“. Aaron Schmutzler, Schüler der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe, konnte die Jury mit seiner eigenen Präsentation des Liedes „Atemlos“ von Helene Fischer überzeugen. Das Publikum durfte abstimmen und kürte Schmutzler zum Sieger. Begleitet auf der Bühne wurden die insgesamt neun Gesangstalente von der Band „Live Sensation“.

Feierlich enthüllt wurde am Freitagabend das Schmiedekunstwerk „Eisen 3“ an der Europastraße. Gemeinsam mit dem Friesoyther Kunstschmied Alfred Bullermann und polnischen Vertretern enthüllte Bürgermeister Johann Wimberg das Kunstwerk. Auch Bürger und direkte Nachbarn hatten sich am Europaplatz eingefunden. Der gut sechs Meter hohe symbolische Eisenbarren wird von 19 Metalltafeln der Mitgliedskommunen eingerahmt. Im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte – Niedersachsen NetzWerkStadt 2.0“, den die Stadt Friesoythe mit dem Beitrag „Friesoythe eisenARTIG einzigARTIG“ gewonnen hat, wurde nun auch die Projektidee „Eisen 3“ pünktlich zum Eisenfest realisiert.

Das Kunstwerk steht als Symbol der Verbundenheit zum „Ring der Europäischen Schmiedestädte“ und zur Völkerverständigung. Die Stadt Friesoythe gehört bereits seit zehn Jahren dem Verbund an. Insgesamt 19 Kommunen aus ganz Europa gehören dem Ring an und sind gemeinsam an diesem Projekt beteiligt. Bereits 2008 hatte die Landessparkasse zu Oldenburg die Skulptur „Eisen 1“ an der Bahnhofstraße errichten lassen. Unter der Bezeichnung „Eisen 2“ entstand anlässlich des Stadtjubiläums danach der eiserne Glockenturm im Stadtpark, der die Friesoyther Friedensglocke von 1478 aufgenommen hat. „Mit dieser Skulptur schließt sich der Kreis“, unterstrich Bürgermeister Wimberg.

Mit einer spektakulären Feuershow läuteten die Friesoyther nach Anbruch der Dunkelheit am Freitagabend das dreitägige Eisenfest ein. Mehrere Hundert Besucher erlebten in der Stadtmitte eine ausgeklügelte Tanz – Theater – und Feuerdarbietung, die das Publikum in seinen Bann zog.

Oldtimer drehten am Sonnabend ihre Runden durch die Eisenstadt. Pünktlich um 15 Uhr wurde der erste Starter vor der St.-Marien-Kirche aus auf den Rundkurs geschickt. 69 Fahrer gingen bei der dritten Auflage der Friesoythe Classic auf die Strecke. Dabei ging es nicht darum, den 6,5 Kilometer langen Parcours schnell zu durchfahren, sondern diesen möglichst nah an der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Die Fahrer fuhren in verschiedenen Wertungsklassen.

Den Rallye-Sieg fuhren am Ende Lars und Winfried Krümpelmann aus Oldenburg ein, die mit ihrem Kombicoupé MG-B GT V8 (Baujahr 1973) an der dritten Friesoyther Classic teilnahmen. Bürgermeister Johann Wimberg überreichte Vater und Sohn am Abend bei der Siegerehrung im Forum am Hansaplatz eine geschmiedete Trophäe.

Viele Besucher nutzten am Sonntag auch die Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel in der Innenstadt. Die Geschäfte hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet und begrüßten die Kunden mit zahlreichen Eisenstadt-Schnäppchen. So konnten die Besucher hier und da einen Abstecher in die Geschäfte machen.

Auch Vereine waren auf den Friesoyther Eisenfest vertreten, darunter der Förderverein Ludgeri-Schule Friesoythe, das Team des Kindertagespflegebüros für den Landkreis Cloppenburg, die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) der Gemeinde St. Marien Friesoythe sowie der Verein „Jedem Kind eine Chance“. Der Don-Bosco-Kindergarten bot zudem das neue Kochbuch „Zauberküche“ an. In fantasievollen Verkleidungen traten die Mütter als gekonnte Verkäuferinnen auf.

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