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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Generation Y ist faul – kann aber feiern

25.04.2017

Friesoythe Begleitet von lauter Partymusik begrüßt Connie (Tanja Witte) im pinken Glitzerkleid die Zuschauer zur alljährlichen „Beer Pong WG Meisterschaft“. Durch hartes Training haben sich Frieda (Merle Themann) und Jannik (Ingo Buschermöhle) für das Finale qualifiziert und treten in einem spannenden Duell gegeneinander an. Dem Gewinner winken zwar weder Ruhm noch Ehre, dafür aber eine Pappmedaille und eine riesen Packung Kaugummis.

Freie Theatergruppe

TheARTer ist eine freie Theatergruppe. Sie organisiert und finanziert sich selbst. Jährlich führt sie ein neues Stück auf. „WHY – Parodie einer Generation“ feiert am Samstag, 29. April, um 20 Uhr im Forum am Hansaplatz in Friesoythe Premiere. Einlass ist um 19 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse für sechs Euro. Schüler und Studenten erhalten ermäßigte Karten für vier Euro.

Als Statisten auf der Bühne sind Maik Kamphaus, Ellen Reinert und Lena Wieben zu sehen. Für die Technik sind Verena Deeken und Marcel Wulf verantwortlich.

Was hier nach einer wilden Partynacht in einer verrückten Studenten-WG klingt, ist eine Szene aus dem Theaterstück „WHY – Parodie einer Generation“ der Gruppe „TheARTer“. Uraufführung ist am Samstag, 29. April, um 20 Uhr im Forum am Hansaplatz in Friesoythe.

In „WHY“ blickt der Zuschauer in das Wohnzimmer einer chaotischen siebenköpfigen WG. Da wären Connie (Tanja Witte), die Theatertante, Lisa (Anne Kamphaus), der Putzteufel, Mayka (Lill Themann), die WG-Hausmeisterin, Robert (Michael Bohnen), der schon seit 200 Jahren auf der Suche nach der Liebe seines Lebens ist, Daniel (Michael Schwieger), der beruflich Laserschwerter entwickelt, Jannik (Ingo Buschermöhle), der Spinner, der eigentlich gar nicht in der WG wohnt, und Frieda (Merle Themann), über die man eigentlich gar nichts weiß.

Zwischen 1980 und 1995 geboren gehören sie zur Generation Y – oder zu Englisch eben „why“. Als waschechte „Maybes“ sind sie natürlich naturbewusst, ambitioniert, elektronisiert, harmlos und denglisch, grau und orientierungslos und vor allem faul. Außer natürlich es geht ums Feiern. Da sind sie ganz groß und immer vorne mit dabei. Es wird gesungen und getanzt, eine „Beer Pong WG Meisterschaft“ veranstaltet, Jugendlügen gebeichtet, Konfetti geworfen und über die Kindheit in den 90ern philosophiert. Dass das aber noch lange nicht alles war, was diese Generation zu bieten hat, offenbaren die einzelnen Figuren vor allem, wenn sie allein sind.

Die Gruppe um Spielleiterin Tanja Witte (23) aus Alten­oythe nimmt dabei ihre eigene Generation auf die Schippe: „Wir spielen mit Klischees und Vorurteilen. Welche können wir bestätigen, mit welchen können wir brechen? Es geht um unsere Kindheit, unsere Eltern und deren Einfluss auf uns. Und es geht um unsere Gegenwart und die Fragen der Zukunft.“

Dass der ganze Spaß eben nicht alles ist und auch diese Generation sich so ihre Gedanken über die Zukunft und den Sinn des Lebens macht, zeigt sich, als die WG durch einen Schicksalsschlag erschüttert wird.

Geschrieben wurde „WHY- Parodie einer Generation“ übrigens von Tanja Witte selbst. Nach „Workaholics“ (2015) und „Stalking – Tausend Bilder“ (2016) ist es somit das dritte selbst geschriebene Recherche-Stück von ihr. Die Idee, sich mit der eigenen Generation auseinanderzusetzen, kam während der Proben zum letzten Stück. Etwa ein halbes Jahr wurde für das neue Stück recherchiert. Es wurden Interviews geführt, Artikel durchstöbert und Definitionen erarbeitet. Im Oktober begann der Schreibprozess, im Dezember wurde das Stück fertig gestellt, am 15. Januar starteten die Proben und am 29. April ist die Aufführung.

„TheARTer“ ist eine freie Theatergruppe. Sie organisiert und finanziert sich selbst. Jährlich führt sie ein neues Stück auf.

Die Reinerlöse ihrer Aufführungen werden immer gespendet. Der Erlös soll diesmal dem Malteser Hospizdienst in Friesoythe zu Gute kommen.

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