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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: Geschichte in Szene gesetzt

28.06.2010

VECHTA Als die ersten Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe des Museums im Zeughaus auf die Bühne treten, hat die lange Vorbereitungszeit ein Ende: Sie führen das Theaterstück „Jutta – die letzte Gräfin von Vechta“ auf. Nach der gleichnamigen historischen Vorlage von Hanna Schneider-Blömer, Dinklage, hatte Olaf Bröcker, Lehrer am Gymnasium Antonianum, eine spiel- und hörbare Textvorlage erarbeitet, die nun ihre Uraufführung erlebte.

Mehr als ein Jahr lang und zusätzlich auf einer Theaterfreizeit auf der Burg Tecklenburg hatten sich die Jugendlichen die große Textmenge angeeignet – und das überzeugend. Die mehr als 130 Besucher der beiden Vorstellungen waren von der Textsicherheit und Spielkunst der Schüler begeistert.

Auseinandersetzungen

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Historisch nachvollziehbar und mit Emphase wurden der Zwist zwischen den Grafenhäusern Ravensberg und Tecklenburg, die Freude an der Geburt Juttas im Hause Calvelage/Ravensberg, das Ende der Fehde durch die Heirat von Jutta und Heinrich von Tecklenburg, die schicksalhafte Bedeutung des Todes von Otto v. Ravensberg und Heinrich v. Tecklenburg sowie der Verkauf der Besitztitel der Grafschaft Ravensberg an den Bischof von Münster auf die Bretter des Museumstheaters gebracht. Schauspielerischen „Zündstoff“ brachten immer wieder die internen Auseinandersetzungen in den beiden Grafenhäusern. Die Aufführung diente als lebendiger Geschichtsunterricht, dem die Zuschauer leicht folgen konnten.

Gelungene Veranstaltungen

Besonderer Höhepunkt der Aufführungen war die mittelalterliche Musikgruppe „Allerlay Geschrey“ der Kreismusikschule Vechta unter Leitung von Rainer Wördemann. Die einzelnen Szenen wurden jeweils auf rekonstruierten historischen Instrumenten eingeführt.

Speziell zum Textbuch komponierte und getextete Lieder stimmten die zahlreichen Besucher auf das sich immer wieder wandelnde Bühnenbild und schauspielerische Geschehen ein. An den wippenden Füssen konnte man gut sehen, dass der eine oder andere Besucher gern zu einem Tänzchen aufgestanden wäre. So waren die beiden Theaterabende gelungene Veranstaltungen, die Lust auf das nächste Theaterstück der Gruppe gemacht haben.

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