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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Alte Schätze an zentralem Ort – das Forschen kann beginnen

01.12.2018

Harkebrügge Mehr als 1.000 Bücher, 1.000 Fotos, 100 Mappen, unzählige Karten: alles sauber geordnet nach Themengebieten sowie Jahr und gut verpackt in mehreren Schränken. Alles in einem zentralen Ort in zwei Räumen, dazu Tische zum Aufarbeiten und Forschen. Aufregend waren für Heinz Frerichs die letzten Wochen. Endlich ist sein lang ersehnter Traum in Erfüllung gegangen. Für seine Archivarbeit gibt es im neuen Harkebrügger Heimathaus, der ehemaligen Pastorenwohnung neben dem Kindergarten, endlich ein geeignetes Plätzchen. Und genau dieses Plätzchen möchte der Heimatforscher beim Adventstreff am Sonntag interessierten Besuchern präsentieren.

„Eigentlich war ich in den letzten Wochen jeden Tag hier. Das war stramme Arbeit. Aber es ist wirklich toll geworden. Jetzt kann das Forschen endlich richtig losgehen“, freut sich Frerichs. Und die Themenvielfalt in den neuen Räumen ist enorm – ob Geografie, Oldenburger Geschichte, Kirchengeschichte, Dorfgeschichte, Jahrbücher und Schulbücher. Alles hat Frerichs gesammelt und dokumentiert. „Bei mir zu Hause sind die Schränke jetzt leer“, sagt der Harkebrügger mit einem Schmunzeln.

Zu seinen größten Schätzen zählen die ältesten Stücke. „Das älteste Stück Papier kommt von 1810 – damals gehörte Harkebrügge zu Frankreich“, so Frerichs. Und für seine kostbarsten Stücke gibt es im neuen Heimatarchiv extra einen Panzerschrank. „Nur der Schlüssel für diesen Schrank ist leider abhanden gekommen. Wir versuchen ihn nun aufzubrechen, um ein neues Schloss verbauen zu können“, berichtet der Heimatforscher. Mit in den Schrank kommen alte Fotos und Ordner.

In nächster Zeit soll dann der ganze Bestand des Heimatarchivs katalogisiert werden. „Jedes Stück soll eine Katalognummer bekommen. Das erleichtert die Suche nach bestimmten Büchern natürlich sehr und beschleunigt das Arbeiten dann“, so Frerichs. Gleichzeitig arbeitet der engagierte Harkebrügger aktuell noch an einem Bericht für die nächste Ausgabe des Dörpsblatt. Und auch geforscht wird schon wieder: „Man mag es kaum glauben, aber Harkebrügge hatte mal ein paar kleine Berge – eher Hügel. Die sind heute verschwunden. Ich will sie aber wieder sichtbar machen.“

Heiner Elsen
Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2906

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