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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Suppentag übertrifft alle Erwartungen

02.04.2019

Harkebrügge „Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht! Wer kennt dieses klassische Gedicht von Heinrich Hoffmann „Der Suppenkasper“ nicht. Doch davon konnte am Sonntag auf dem zweiten „Suppentag“ der Messdienergemeinschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel überhaupt keine Rede sein. Beim solidarischen Suppenlöffeln saßen zahlreiche Suppenfreunde an den Tischen im Pfarrheim St. Marien Harkebrügge.

Die Besucher hatten die Qual der Wahl. Aus 30 Suppengerichten konnte gewählt werden. Da kam so mancher Besucher ins Grübeln. Denn alle Gerichte zu kosten, das wäre wohl zu viel des Guten gewesen. So begrenzte man sich auf ein paar Suppen. Gefragt waren vor allem Erbsensuppe, Hühnerfleischsuppe oder Rindfleischsuppe. Zugegriffen wurde aber auch bei der Ofensuppe, Mexikosuppe oder Gyrossuppe. Wer Gast beim „Suppentag“ der Messdiener war, konnte aus dem Vollen schöpfen – und das waren immerhin fast 400 Suppenfreunde. Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel hatten gebrutzelt, was der Ofen in der heimischen Küche hergab.

Wer fünf Euro zahlte, durfte sich von den Gerichten nehmen, so viel er wollte und löffelte die Suppe für einen guten Zweck aus. „Das ist immer wieder eine tolle Aktion, und die Suppen schmecken sehr lecker“, sagte Marlies Warnken aus Barßelermoor. Auch Oberministrant Michael Bohnen, Cheforganisator des Suppentages der Barßeler Messdiener, stellte sich hinter die vollen Suppentöpfe. „Das war ein voller Erfolg. Das Ergebnis hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Oberministrant Bohnen.

Nach Abzug der Kosten für Flyer, Plakate, Eintrittsbänder und Wasser verbliebe immer noch ein guter Reinerlös. Das Geld soll für eigene Zwecke verwendet werden. Pfarrer Ludger Becker lobte die Aktion der Messdiener aus dem entfernten Israel, denn dort ist er gerade mit einer Barßeler Reisegruppe auf Tour. Er bedauerte seine Abwesenheit, denn Barßels Geistlicher ist ein „Suppenfan“. Michael Bohnen dankte insbesondere den vielen Helfern, den motivierten Kindern und nicht zuletzt den „Suppenköchinnen“.

Die Katholische Landjugendbewegung Harkebrügge unterstützte die Premiere der Messdiener mit einem Getränkeverkauf. Eine Barßeler Bäckerei spendete das Brot.

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