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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Konzert: Harmonie mit nur zwei Noten

24.02.2014

Cloppenburg Nach vielen Jahren ist in der stark renovierungsbedürftigen Kapelle des St. Vincenzhauses in Cloppenburg wieder Musik geboten worden. Neun Schüler der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und Geistige Entwicklung haben beim Konzert des schuleigenen Bläserensembles „Mach brass“ unter der Leitung von Musiklehrer Marco Pritschow ihr musikalisches Talent unter Beweis gestellt. Unterstützt wurden die jungen Musiker von Instrumentallehrer Josef Bruns.

Das Ensemble wurde im Jahr 2009 im Rahmen eines landesweiten Pilotprojektes der Sparkassenstiftung Niedersachsen und des Landes Niedersachsen gegründet. Finanziell unterstützt wird das Ensemble außerdem von der Schlömer-Stiftung für Lebenshilfe aus Oldenburg. Als Kooperationspartner wird dieses Projekt von der Kapelle der Cloppenburger Feuerwehr begleitet und bei einigen Auftritten spielten die Schüler des St. Vincenzhauses bereits beim Ausbildungsorchester der Feuerwehr mit.

Seit Beginn dieses Schuljahres gehören vier neue Mitglieder der Gruppe an und hatten beim Konzert ihren ersten öffentlichen Auftritt. Mit großer Vorfreude und sichtlich aufgeregt fieberten aber alle Ensemblemitglieder ihrem Auftritt in der gut gefüllten Kapelle entgegen. An Trompete, Euphonium, Waldhorn, Posaune und Tuba zeigten die Schüler, wie viel sie bereits gelernt haben. Als erstes bewiesen die Musiker, dass man auch mit zwei Noten ein kleines Musikstück spielen kann. Dann steigerte sich das Ensemble mit jedem weiteren Stück und zum Schluss begeisterte „Mach brass“ seine Gäste mit dem polyphonen und dreistimmigen Lied „camptown races“, bei dem sie bereits sechs Noten beherrschen mussten.

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Mit viel Applaus belohnten die Zuhörer das junge Ensemble, das zu Recht stolz auf seine gezeigte Leistung war. Im zweiten Teil des Konzertes luden Blair Carmichael, Marco Pritschow, Daniel Thoben und Josef Bruns zu einem kleinen Streifzug durch die Instrumentalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Das Bläserquartett, das sich aus Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern der Schule zusammensetzt, stellte an diesem Abend ihre gesamte musikalische Bandbreite unter Beweis. Die Musik reichte vom bretonischen Volkstanz über Choräle des Kirchenmusikers Johann Sebastian Bach bis hin zu den Wiener Sonetten von Wolfgang Amadeus Mozarts. Zum Abschluss sorgte das Quartett mit dem Spiritual „Go down moses“ für gute Stimmung. Mit viel Applaus und stehenden Ovationen bedankten sich die Besucher bei beiden Ensembles für einen gelungenen Abend.

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