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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: Heilquelle nicht immer heilsam

31.01.2017

Markhausen Die Premiere der plattdeutschen Komödie „De verdüvelte Heilquelle“ steht kurz bevor. Dreimal in der Woche proben die Mitglieder der Spielschar Markhausen derzeit für die Aufführungen auf der Bühne im Dorfgemeinschaftshaus (DGH). Der Dreiakter aus der Feder von Beate Irmsch wird an fünf Tagen aufgeführt (siehe Info-Kasten).

„Trotz des derzeitigen Stresses haben wir noch viel Spaß bei den Proben. Diesen wollen wir uns auch erhalten, damit wir allen Besuchern Spaß und Freude bei Aufführungen vermitteln können“, sagte der Vorsitzende der Spielschar, Alfred Brand.

Senioren schauen zuerst

Zur Generalprobe am Sonntag, 5. Februar, um 15 Uhr sind alle Senioren bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Die weiteren Aufführungen sind am Freitag, 10. Februar, um 19.30 Uhr, Sonntag, 12. Februar, um 16 Uhr sowie Freitag, 17. Februar, und Samstag, 18. Februar, jeweils um 19.30 Uhr. Alle Termine finden im Dorfgemeinschaftshaus Markhausen statt.

Regisseurin Gertrud Stadtsholte, eine erfahrene Schauspielerin, verfolgt die Proben mit Argusaugen, korrigiert notfalls hier und da eine Spielszene und gibt hilfreiche Tipps, wie durch Mimik oder Betonung Worte an Bedeutung gewinnen. Das Stück bietet alles, was zu einer plattdeutschen Komödie gehört: Humor, deftige Sprüche, Missverständnisse sowie Intrigen und Liebe. Durch das hervorragende Potenzial der Spielschar ist jede Rolle außerdem optimal besetzt.

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Die Schauspieler sind dabei aber nicht auf sich allein gestellt, ihnen steht ein großartiges Helferteam zur Seite: Renate Suter und Stefanie Burks sorgen als Souffleusen dafür, dass es keinen „Hänger“ gibt. Dank Werner Siemer, Josef Flatken und Stefan Müller braucht sich die Truppe nicht um Bühnenaufbau und -bild kümmern. Für Outfit und Maske zeichnet Maria Bäker verantwortlich.

Das Stück spielt in einem kleinen, urigen Tante-Emma-Laden, den die Schwestern Fine Buttermilch (Heidrun Hinrichs) und Trine Buttermilch (Helga Heyfield) betreiben. Nach dem Tod ihres Bruders Ernst erbten beide die neben ihrem Haus liegende Auenwiese und die dort befindliche Quelle. Auf diese geheimnisvolle Quelle sind die beiden Dorfmafiosi Großhändler Arthur Achtermann (Hans Jörg Schmidt) und Bürgermeister Herbert Schultes (Stefan Hillen) scharf. Sie vermuten, es ist eine Heilquelle mit der sie das große Geld machen können.

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