NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Winterfahrt: Heimatfreunde erfahren Details über den Nachbarn

20.01.2016

Lastrup /Essen Mehr als 70 Teilnehmer verzeichnete die Winterfahrt des Heimatvereins Lastrup, die in diesem Jahr in die Nachbargemeinde Essen führte. Begleitet von Essens Heimatvereinsvorsitzendem Karl-Heinz Schnieder und seinen Stellvertretern Friedel Schnuck und Bernhard Perk unternahmen die Gäste eine Rundfahrt durch die Südkreisgemeinde.

Dabei erfuhren die Lastruper Heimatfreunde viele Details, die so bisher nicht allen bekannt waren. So galt Essen seit 1888 als Eisenbahnknotenpunkt, trafen sich hier doch die Bahnstrecken, die von Osnabrück nach Wilhelmshaven und von Essen nach Meppen führten. In Essen startete die einzige West- Ost-Eisenbahnverbindung und bot so die Möglichkeit, aus dem Kreis Cloppenburg oder dem Artland das Emsland, Meppen oder Lingen mit dem Zug zu erreichen. Jetzt fahren auf der West-Ost-Strecke nur noch Güterzüge.

Zurzeit leben in Essen – erstmals 968 urkundlich erwähnt – 9123 Einwohner, von denen 1330 nicht deutscher Staatsangehörigkeit sind. Viele von ihnen arbeiten als Kontingentarbeiter in Essener Betrieben. Insgesamt finden sich unter den Einwohnern Menschen aus 50 Nationen. 115 von ihnen sind Flüchtlinge.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Unter fachkundiger Führung steuerten die Lastruper von Essen kommend über Osteressen das imposant renovierte Gut Lage an. Hier befand sich zusammen mit der Kirche in Wulfenau eine evangelische Enklave im sonst katholischen Südoldenburg. Anschließend ging es noch ins Gewerbegebiet.

In Essen wurde die 1875 erbaute St.-Bartholomäus-Kirche besichtigt. Bemerkenswert ist ihre Lage, da sie aus Platzgründen nicht in West-Ost-Ausrichtung erbaut wurde. Der Chorraum befindet sich hier im Süden. Anschließend erläuterten die Vorstandsmitglieder des Essener Heimatvereins ihren Gästen die Geschichte des Heimathauses, des ältesten Gebäudes des Ortes, das 2004 vom Heimatverein übernommen und mit großer Eigenleistung restauriert wurde und sich nun als Schmuckstück präsentiert.

Zum Abschluss der Exkursion hatten die Organisatoren ein Kaffeetrinken organisiert. Dazu gab es Schnittchen mit Schinken und Käse. Lastrups stellvertretende Heimatvereinsvorsitzende Lisa Rolfes nutzte die Gelegenheit, die Mitglieder zum Plattdeutschen Abend am 2. Februar einzuladen. Sie nehme noch Anmeldungen entgegen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.