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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Satireshow: Herr Holm sucht Handschellen

02.05.2012

CLOPPENBURG Miterleben, wie andere arbeiten müssen und dabei bestens unterhalten werden: das konnten die 300 Besucher am Sonntag in der Cloppenburger Stadthalle bei der NDR-Satire-Show „Intensiv-Station“. Schon die auf dem Parkplatz abgestellten Lkw mit der Aufschrift NDR ließen erahnen: Hier passiert etwas Großes. Und drinnen: Drei große Kameras auf Podesten, zwei weitere wuselten durchs Publikum und die gesamte Rückfront ausgefüllt mit Menschen, die vor Konsolen saßen und auf Stimmen aus dem Off reagierten. Ein rund 80-köpfiges Team hatte der NDR geschickt, um die Show für Fernsehen und Hörfunk aufzuzeichnen.

So wurden die Cloppenburger von Axel Naumer gleich zweimal gegrüßt, bevor die eigentliche Show anfing. Und die hatte es in sich. Gerade hatte „Angie Merkel“, alias Antonia von Romatowski, die Bühne betreten, um Stellung in Sachen Betreuungsgeld zu nehmen, stürmte mit großen Schritten Wachtmeister Herr Holm auf sie zu: „Ich verhafte Sie wegen der Gründung einer untüchtigen Vereinigung“. Was dann geschah, wird niemand sehen oder hören. Der Griff in die Tasche ging ins Leere. Die Handschellen fehlten – alles zurück auf Anfang.

Holm war auf 180. Nicht wegen der fehlenden Requisite, sondern wegen des öffentlich finanzierten Prämie. Da könne man den Steuerzahler doch auch gleich für das Nichtbenutzen des Zebrastreifens zur Kasse beten. Kabarettist HG Butzko nahm die Benzinpreise und die OPEC aufs Korn. „Das Öl wird überhaupt nicht weniger, obwohl wir immer mehr verbrauchen.“ Oberpfleger Fritzschensen, alias Stephan Fritzsche, lüftete ein Geheimnis. Auf der Kinderstation wird Familienministerin Kristina Schröder behandelt. „Die Frau hat FDP – Fruchtbarkeits-Depressions-Psychose“.

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Guido Cantz lästerte über Gottschalk, den FC Bayern und die Reiselust der Deutschen zu Ostern. Da bekäme doch der Karfreitag eine ganz neue Bedeutung: „Jesus hing am Kreuz – wir auch, am Autobahnkreuz“, wagte sich Cantz – und schon brauste er Applaus durch den Saal. Und dann war da noch Rolf Miller, der auf fränkisch komplizierte historische Zusammenhänge auf den Punkt brachte. Ein gelungener Abend, für die Besucher und die, die arbeiten mussten.

Die in Cloppenburg aufgezeichnete Satireshow ist am Donnerstagabend um 23.30 Uhr im NDR zu sehen.

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