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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Hilfe für den Weihnachtsmann

06.12.2007

FRIESOYTHE /VAREL /ROVANIEMI Der Weg zum „Santa Claus“ ist alles andere als leicht. Frank Gaertner fühlt sich nicht wirklich wohl in der kleinen Passagiermaschine, die sich durch heftigen Sturm bis an den Rand des nördlichen Polarkreises nahe der finnischen Stadt Rovaniemi kämpft. Er ist froh, als das Flugzeug schließlich heil landet. Der Diplom-Ingenieur und Informatiker aus Friesoythe gehört nicht zu den typischen Touristen, die dort vom Weihnachtsmann empfangen werden und ihm Wünsche überbringen. Gaertner hat dem Weihnachtsmann selbst etwas mitgebracht, was der dringender als alles andere benötigte. Damit alle Besucher auch ein Andenken an das Treffen mit Santa Claus mit nach Hause nehmen können, fotografieren und filmen Elfen – die kleinen Helfer des Weihnachtsmanns – alle Besucher. Bislang war es jedoch für die kleinen Helfer nicht einfach, aus einem Berg von Fotos stets die richtigen für jeden einzelnen Besucher herauszusuchen. Dass das jetzt anders ist,

verdankt Santa Claus dem Gast aus Friesoythe. Der nämlich hat ein Programm entwickelt, dass die Abwicklung wesentlich vereinfacht und automatisiert.

Jeder Besucher des Weihnachtsmanns erhält an der Kasse ein magisches Ticket. Wird dieses Ticket nun im Ausgangsbereich auf den Tresen gelegt, erscheinen automatisch die Fotos und Videos des Besuchers auf einem Bildschirm.

Ausnahmsweise ist dieses Ticket nicht wirklich magisch, wie alles andere im Büro des Weihnachtsmanns. Das Ticket ist Teil einer Hightech-Anlage der Firma „Microplex“ aus Varel/Friesland. Das technische Konzept und die Software entwickelte dabei das Ingenieurbüro Frank Gaertner aus Friesoythe. Die Technologie nennt sich Radio-Frequenz-Identifikation (RFID) und hält zurzeit in die Logistik vieler Industrie-, Handels- und Transportunternehmen Einzug. RFID dient dort der automatischen Identifikation von Kartons, Paletten, Containern und Fahrzeugen sowie dem Diebstahlschutz.

Wie es der Weihnachtsmann aber schafft, gleichzeitig die Menschen in aller Welt zu beschenken, bleibt weiter sein Geheimnis.

Thomas Haselier / Archiv
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