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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Hoher Aufwand für strahlend schöne Windmühle

20.07.2017

Barßel Beim Bürger- und Heimatverein Barßel dreht sich in diesem Jahr alles um die Ebkensche Windmühle aus dem Jahr 1717. Vor 300 Jahren erhielt die Mühle die Konzession. Zudem wird das 125-jährige Bestehen der dreistöckigen Galerie-Holländer-Windmühle gefeiert.

In den Jahren drohte die Mühle zu verfallen. Doch dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Barßel und freiwilliger Helfer wurde der Verfall gestoppt. Die Ebkensche Windmühle ist nicht nur ein technisches Baudenkmal der heimatlichen Baukunst mit geschichtlicher Bedeutung, sondern vor allem ein Wahrzeichen der Gemeinde Barßel. „Aus diesem Grund setzt sich der Arbeitskreis Mühle des Bürger- und Heimatvereins Barßel mit großem Engagement für den Erhalt der Mühle ein“, so der freiwillige Müller Günter Frerichs.

Die einzigartige Technik macht einen unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Mitglieder notwendig. Ein Anliegen des Arbeitskreises ist es, Interessierten die Besichtigung der Windmühle zu ermöglichen, „um so einen weiteren Beitrag zum öffentlichen Leben in der Gemeinde zu leisten“, sagt sein Kollege Franz Cloer. Eine Handvoll begeisterter Menschen und einige freiwillige Müller kümmern sich unermüdlich um den Erhalt dieses Baudenkmals und legen Hand an.

Nachdem im Vorjahr die riesigen Mühlenflügel renoviert wurden, wagen sich die Müller nun an die Renovierung des Achtkants, auf dem die Mühlenkappe sitzt. „Der Achtkant sah nicht mehr gut aus. Durch die Witterung verdreckt der Putz immer wieder. Es wurde Zeit, Hand anzulegen. Er soll wieder schneeweiß glänzen“, sagt Frerichs. Um diese Arbeiten durchführen zu können, müsse man schon schwindelfrei und ein wenig mutig sein, betont der freiwillige Müller Hinrich Grüßing. Dazu wagen sich die Helfer von der Galerie aus auf eine Leiter in eine luftige Höhe von rund zehn Metern – natürlich gut gesichert gegen einen möglichen Absturz. „Die Sicherheit geht vor, bevor wir uns an die Arbeit machen“, sagt Cloer.

Der Putz wird zunächst von Moos und Dreck mit einer Bürste befreit. Anschließend wird ein neuer weißer Farbanstrich aufgebracht. „Das ist eine mühsame Arbeit und nimmt einige Stunden in Anspruch. Wir arbeiten jeden Montag und auch nur bei schönem Wetter“, sagen die freiwilligen Helfer. Insgesamt hat der Achtkant eine Fläche von rund 170 Quadratmetern. Die Hälfte des Achtkants erstrahlt bereits in neuem Glanz. „Einige Wochen brauchen wir wohl noch“, so Frerichs. Während die Helfer ihre Arbeitskraft einsetzen, übernimmt die Gemeinde Barßel die Kosten für die Farbe.

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