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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: Im Rausch fällt die Fassade

30.08.2013

Friesoythe Langweiliger Deutschunterricht, große und heimliche Liebe und jede Menge Partys – oberflächlich betrachtet sind das die Dinge, die die Darsteller des aktuellen Stückes „Reich und Schön“ der Mittelstufen-Theater-AG des Albertus-Magnus-Gymnasiums bewegen. Das Stück, das von einem Literaturkursus aus Nordrhein-Westfalen geschrieben wurde, gibt aber auch einen Einblick in den Schulalltag und die Probleme, die Schüler durch Mobbing, Freundschaften, Feindschaften und Oberflächlichkeit bekommen.

Im Zentrum des Geschehens steht ein Mädchen. Sie bleibt anonym und droht zu Anfang des Stücks mit ihrem Suizid. Die junge Frau möchte sich von einer Brücke stürzen. Engelchen und Teufelchen wollen sie davon allerdings abhalten beziehungsweise weiter motivieren.

Blick in Vergangenheit

Um die richtige Entscheidung zu treffen, erinnert sie sich an verschiedene Stationen in ihrem Leben, in denen Mitschüler getriezt, gemobbt oder ausgelacht wurden.

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Die Hauptfiguren dieser Stationen sind ein Sammelsurium von Charakteren. Rita, die es allen Recht machen will, ihre falschen Freundinnen Stella, Freundin von Sportskanone David, und Cindy, dem angehenden Topmodel, ihre echte Freundin Cordula, die Waldorfschülerin, und viele weitere. Das war bei der Auswahl des Stücks für Regisseur Peter Langer auch eine Herausforderung – ein Stück mit vielen Figuren, so dass alle AG-Teilnehmer eine Rolle haben. Ein Jahr Proben liegen hinter den Darstellern.

Aber nicht nur die Schüler untereinander werden in ein grelles Licht gestellt, auch Lehrer kommen in der Handlung alles andere als gut weg. Besonders deutlich wird die Kritik an oberflächlichen Lehrern in der Szene, als die stille Schülerin Anna ihre Probleme mit den Eltern erzählt und die Referendarin nur von ihrer „schweren“ Kindheit berichtet, anstatt auf das verstörte Mädchen einzugehen.

Höhepunkt des Stücks bildet die Party von Stella für ihren verletzen Freund David. Berauscht vom Alkohol fallen die Fassaden, und einige unterdrückte Konflikte werden auf der Tanzfläche ausgetragen. Dazu kommen Rita und Cordula, die auf Ritas parallel veranstalteter Geburtstagsfeier auf die Partygesellschaft warten, und dann beschließen, Stellas Party zu sprengen – natürlich auch unter dem Einfluss des Alkohols. Tränen und verletzte Gefühle liegen am Ende des Stücks auf der Theaterbühne, und der Zuschauer wird gezwungen, über sein Verhalten in so einer Situation nachzudenken.

Freitag letzter Vorhang

Ob das Ende oberhalb oder unterhalb der Brücke stattfindet, erfährt jedoch nur der Theaterbesucher. Die Theater-AG steigt ein letztes Mal an diesem Freitag, 30. August, um 19.30 Uhr auf die Bühne. Karten dafür sind für fünf Euro nur an der Abendkasse erhältlich.

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