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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

In der Eisenstadt geht’s heiß her

21.09.2015

Friesoythe Ihrem Titel Eisenstadt ist Friesoythe am Sonntag einmal mehr gerecht geworden. Anlässlich des Eisenfestes waren auf den Straßen wieder einige Schmiedefeuer entzündet worden.

Im Schmiedezelt vor der St.-Marienkirche formten die Firmkatecheten der Kirchengemeinde mit Metallgießer Volker Allexi Medaillons mit einem Kreuz für die Firmlinge der Kirchengemeinde. Das Medaillon wurde nicht poliert, so dass jeder Firmling selbst wird entscheiden können, ob er es auf Hochglanz bringen möchte oder lieber stumpf belässt, erläuterte Pastoralreferent Martin Kröger.

Auf der Lange Straße hatten Schmied Otto Tameling und seine Kollegen mehrere heiße Eisen im Feuer. Otto Tameling formte aus einem Stück Eisen eine Blume – verfolgt von den gebannten Blicken zahlreicher Zuschauer.

Viel los war auch in den Geschäften in der Friesoyther Innenstadt, die am Sonntag mit vielen Aktionen in den Geschäften und auf den Straßen zum Bummeln durch die Eisenstadt einluden.

Zum Unterhaltungsprogramm gehörten auch musikalische Einlagen.

Auf einem Plüschpferd reiten konnten Kinder beim Verein „Jedem Kind eine Chance“. Ein Parcours war in der Moorstraße aufgebaut worden. Immer wieder durch die Innenstadt getragen wurde der große Drache aus annähernd 1000 Luftballons, den die gebürtige Friesoytherin Sina Greinert, die heute in Hamburg lebt, geformt hatte.

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft hatte der Aktionskreis „Wir gestalten unsere Stadt“ und die Heinrich-von-Oytha-Schule die Aktion „Pflanzen für Europa“ durchgeführt. Dazu hatten Schüler Krokusse in den Farben Weiß, Rot und Gelb verkauft und anschließend gepflanzt. 2015 Krokusse sollen im Frühjahr ein blühendes Feld als Zeichen der lebendigen Städtepartnerschaft bilden. Dorothea Kuhlmann-Arends, Vorsitzende des Aktionskreises, lobte die Schüler und die Oberschule in Altenoythe für die Partnerschaft mit Swiebodzin: „Das ist gelebtes Europa.“ Wilhelm Wewer, stellvertretender Schulleiter, sagte an den Bürgermeister gerichtet, nun sei es an der Zeit, den Platz vor dem Rathaus als „Swiebodzin-Platz“ zu benennen.

Die Wandergesellen, die derzeit in der Eisenstadt zu Gast sind, präsentierten sich ebenfalls. Sie schmiedeten am Abend als Dankeschön an die Stadt mit den Besuchern Nägel.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901

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