• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: In nur sieben Wochen zum fertigen Stück

09.12.2015

Hannover /Friesoythe Mit „Workaholics“ (Arbeitstiere) hat sie zusammen mit ihrer Theatergruppe „TheARTer“ Anfang des Jahres bereits ihre erstes selbst geschriebenes Theaterstück auf die Bühne gebracht. Jetzt hat Tanja Witte aus Altenoythe ihr zweites Projekt zum Thema „Arbeiten“ in Angriff genommen.

Umfassend informiert

Die 22-Jährige studiert an der Leibniz-Universität in Hannover Darstellendes Spiel. Kurz vor dem Bachelorabschluss müssten die Studenten ein eigenständiges Projekt auf die Beine stellen, erklärt Tanja Witte den Hintergrund. Und ihres heißt „Arbeitssucht – Ich mach mich weg“. Zuvor hatte sie sich umfassend über das Thema informiert – unter anderem durch das Lesen von Theaterstücken, die ebenfalls Arbeitssucht thematisieren. Sogar Popsongs gebe es darüber, sagt Tanja Witte. Natürlich habe sie sich auch selber die Frage gestellt, ab wann Arbeit Sucht ist und wie so etwas passieren kann.

Das Ziel der 22-Jährigen war es, in sieben Wochen ein Stück einzustudieren und auf die Bühne zu bringen. Und diesen Zeitplan hat sie eingehalten.

Zunächst habe sie sich drei Kommilitonen an ihrer Uni gesucht, erzählt Tanja Witte. Diese sind Melanie Stölting aus Kiel, Lisa-Sophie Baudisch aus Thüringen und Saltanat Akdeniz aus Hannover. Die vier haben sich über das Studium kennengelernt. „Die Zusammenarbeit funktioniert gut. Wir haben alle einen sarkastischen Humor“, sagt Tanja Witte.

Die Szenen habe sie sich nicht alle komplett neu ausgedacht. Zum Teil würden sie aus anderen Stücken stammen, die sie dann für ihr eigenes umgeschrieben hat. Zudem hat die 22-Jährige das Recherchematerial, das sie für ihr Stück „Workaholics“ nicht benötigt hatte, jetzt mit eingebaut.

Zweimal wird „Arbeitssucht“ aufgeführt. Einmal an diesem Donnerstag, 10. Dezember, um 19.30 Uhr in der Silo Pinte Hannover, und am Freitag, 11. Dezember, um 19.30 Uhr im Franziskushaus Friesoythe. Die zweite Aufführung wird von der Gruppe „TheARTer“ präsentiert, die Tanja Witte bei der Aufführung unterstützt.

30 Minuten

Wie die Altenoytherin erzählt, arbeite sie bei „Arbeitssucht“ nicht mit klassischen Rollen und Handlungen. Jede Szene steht komplett für sich. „Es ist eine Theatercollage“, so Tanja Witte. Es gibt ernste, aber auch witzige Szenen. Zudem wird gesungen. So wird ein Gospelchor das Thema Selbsthilfegruppen und ihre „Zwölf-Schritte-Pläne“ parodieren.

Das Stück, das gut 30 Minuten dauert, soll zum Nachdenken anregen. So wird es am Ende eine Gesprächsrunde in Friesoythe geben. Es kostet keinen Eintritt. Allerdings würde sich die Gruppe über freiwillige Spenden für ein soziales Projekt von Friedhelm Bruns freuen. Bruns und Witte standen beide schon mit der Friesoyther Theatergruppe „Eigen:Regie“ auf der Bühne.

Friedhelm Bruns studiert am Campus Lingen Theaterpädagogik. Er wollte 2016 ein Praktikum in Südafrika am Theater machen. Doch das „Klein Libertas Theatre“ ist abgebrannt. Die Spenden sollen für den Aufbau des Theaters eingesetzt werden.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2902
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.