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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jägerschaft: Jagdhörner erklingen in Kirche

07.10.2016

Barßel Nach einigen Jahren feiern die Jäger des Hegerings Barßel in der Pfarrkirche Ss. Cosmas und Damian Barßel der Kirchengemeinde St. Ansgar nun wieder am Samstag, 29. Oktober, eine Hubertusmesse. Sie wird zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich gehalten. „Es wird ein Dankgottesdienst der Jäger für die Gaben der Natur. Dieses Anliegen wird schon von vornherein erkennbar durch den ausgeschmückten Raum vor dem Altar mit Laub und einer imposanten Hirschgeweihtrophäe“, sagt Barßels Hegeringleiter Rudi Schulte.

Im Vorstand laufen schon seit Wochen die Vorbereitungen. Die Hubertusmesse wird musikalisch begleitet durch die Jagdhornbläsergruppe des benachbarten Hegerings Ramsloh. Begrüßt werden die Kirchgänger zunächst aber um 17 Uhr mit den Jagdsignalen der Bläsergruppe des gastgebenden Hegerings. Ein Klang, der sich in der freien Natur alsbald „verflüchtige“, im Kirchenschiff aber von den Wänden zurückkomme und dadurch umso eindrucksvoller werde, wirbt Schulte bei der Bevölkerung für den Besuch der Hubertusmesse.

Im Anschluss treffen sich die Gruppen und Vereine zu einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim an der Marienstraße.

Zur Erklärung: Der November hat in Deutschland für Waidmänner drei Gedenktage: Allerheiligen, Allerseelen und „Allerhasen“. So bezeichnet der Volksmund scherzhaft den Hubertustag am 3. November. Der Heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger. Das Gedenken an ihn ist ein festlicher Tag mit der Hubertusjagd. Getreu dem historischen Vorbild wollen die Jäger ihre ethische Verantwortung für die Natur betonen. Dieser Verantwortung sind sich auch die Waidmänner des Hegerings Barßel bewusst. Gleichwohl gehört zur Tradition am Namenstag, auch die Jagd.

So beginnt der Namenstag am Donnerstag, 3. November, um 11 Uhr mit dem Sammeln der Jäger beim Hotel Niehaus in Barßel. Hier wird Hegeringleiter Ruder Schulte die Jägerinnen und Jäger herzlich willkommen heißen. Nach dem Jagdsignal „Aufbruch zur Jagd“ durch die Bläsergruppe geht es in die Reviere der neun Jagdbezirke und zwei Eigenjagden. Wie es sich für eine Hubertusjagd gehört, gibt es nach der Jagd im Hotel Niehaus um 18 Uhr das „Schüsseltreiben“. Die Jäger speisen Kohl und Pinkel und beim anschließenden gemütlichen Teil kommt allerlei „Jägerlatein“ auf den Tisch.

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