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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Reise: Jagdmusik wird jetzt nach Genua exportiert

24.06.2016

Garrel /Genua Ein ganz besonderer Auftritt steht den Jagdhornbläsern des Hegerings Garrel bevor. Sie werden Anfang Juli bei einem internationalen Musikfestival im italienischen Genua auftreten.

Blasorchester aus aller Welt starteten in den vergangenen Jahren bei dem Festival, das in diesem Jahr in seine siebte Auflage geht und allerweil Jahre über die Bühne geht. Musiker aus Ungarn, Deutschland, der Schweiz, Finnland, Kanada oder den USA waren bereits vertreten. Und in diesem Jahr auch die Garreler Jagdhornbläser.

Dabei bietet den Garrelern das historische Stadtzentrum – eines der größten Europas – die eindrucksvolle Kulisse für ihre Jagdmusik.

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Insgesamt gestalten die Garreler vier Konzerte, darunter in der Kirche N.S. Assunta, eine Jägermesse, im ehemaligen Dogenpalast Palazzo Ducale. Auch eine Parade im Stadtzentrum ist geplant, verrät Hornmeister Josef Bruns.

Bruns, der seit rund 13 Monaten die Garreler Jagdhornbläser leitet, kennt das Festival, ist bereits selber dort gewesen. Seinen Kontakten ist die Teilnahme zu verdanken, berichtet Obmann Hermann Bley beim Übungsabend in der Gaststätte Fleming in Nikolausdorf. Geprobt wird seit Januar an zwei Abenden in der Woche, schließlich will man in Genua eine gute Figur abgeben. „Die Begeisterung bei den Mitgliedern ist da“, sagt Josef Bruns. Für die Jagdhornbläser wird es der erste internationale Auftritt sein.

Die Musikgruppe, bei der ein Jagdschein längst keine Pflicht mehr ist, besteht derzeit aus 21 Mitgliedern. In Genua werden sie von einigen Gastmusikern unterstützt. Auch zehn Begleitpersonen fahren mit. Parforcehörner, Fürst-Pless-Hörner und seit einiger Zeit sogar Alphörner klingen bei den Garrelern zusammen und werden in Genua für ein ganz besonderes Erlebnis sorgen, denn: „Jagdmusik ist dort völlig unbekannt“, sagt Hornmeister Bruns.

Dabei sein wird auch Clemens Rickwärtz, Gründungsmitglied der Jagdhornbläser. Die existieren in Garrel seit 1960. Dieses Jahr war festgeschrieben worden, weil in diesem Jahr ein „Halali“ bei der Beerdigung von Bernhard Wendeln gespielt wurde. Zu den ersten Garreler Jagdhornbläsern zählten neben Rickwärtz Josef Janßen, Hans Kühling, Erwin Otten, Antonius Otten, Paul Wendeln, Hans Meyer und Bernhard Wendeln.

Bevor es am 6. Juli nach Genua geht, steht an diesem Wochenende, 25./26. Juni, ein Besuch bei einer befreundeten Bläsergruppe in Hameln an. Dort wird beim Schloss aufgespielt.

Neue Mitglieder seien im Übrigem immer gerne willkommen. Geprobt wird jeweils donnerstags bei Fleming in Nikolausdorf ab 20 Uhr. Und eine halbe Stunde Klönschnack gehört zu jedem Abend dazu, sagt Obmann Hermann Bley.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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