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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jomas Lehre soll 2017 beginnen

02.09.2016

Cloppenburg Willkommenskultur schaffen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gerade im Handwerk für eine Beschäftigung von geflüchteten Menschen öffnen, das ist die Aufgabe der Willkommenslotsin der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg. Seit 1. August berät Katrin Thoben Betriebe in allen Fragen rund um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung einer offenen Willkommenskultur.

Irina Leinweber, Inhaberin des Friseursalons „Haarlights“ an der Mühlenstraße in Cloppenburg und Obermeisterin der Friseurinnung hat eine Vorreiterrolle im heimischen Raum eingenommen. Frei nach dem Motto „Bei uns zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hin will“ hat Leinweber den Syrer Roma Joma (25) im Zuge einer „Einstiegsqualifizierung“ eingestellt. Aktuell plant sie, ihn 2017 in ein Ausbildungsverhältnis zu übernehmen.

Wie viele andere junge Männer aus arabischen Ländern verfügt Roma bereits über Vorkenntnisse als Friseur. Wenngleich das Handwerk in seinem Kulturkreis als Männerdomäne gilt und die Geschlechter streng voneinander getrennt sind, passt er sich gerne den hiesigen Gegebenheiten an. Er begegnet auch weiblichen Kunden offen und voller Freude, sein Können beweisen zu dürfen.

Trotzdem ist die Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylbewerbern regelmäßig mit rechtlichen, bürokratischen und persönlichen Fragen verbunden. Hemmnisse in der Beschäftigung von Geflüchteten sind unter anderem schlechte Deutschkenntnisse und auch die arbeitsrechtliche Unsicherheit seitens der Unternehmen sowie die Scheu vor damit einhergehenden Genehmigungsverfahren. Auch kulturelle Unterschiede werden häufig als Herausforderung und erst in einem zweiten Schritt als Bereicherung empfunden.

Leinweber begrüßt das Angebot der Kreishandwerkerschaft und die Unterstützung der Willkommenslotsin, Hürden zu bewältigen und auch nach erfolgreicher Einstellung nachhaltig einen kompetenten Ansprechpartner an ihrer Seite zu haben.

„Ich bin sehr froh, diesen Schritt – auch mit Hilfe weiterer Initiativen und Einrichtungen – gegangen zu sein. Die positiven Rückmeldungen meiner Kunden zeigen mir, dass wir auf eine große Aufgeschlossenheit im Landkreis Cloppenburg setzen und die Integrationsgeschichten im heimischen Raum fortsetzen können“, stellt Leinweber, die selber aus der ehemaligen Sowjetunion zugezogen und somit ein positives Integrationsbeispiel ist, fest.

Betriebe, die Leinwebers Vorbild folgen wollen, können Thoben direkt ansprechen: Telefon   0 44 71/1 79  46, Fax: 0 44 71/1 79 39; oder per E-Mail k.thoben@handwerk-cloppenburg.de.


Mehr Informationen zum Programm „Passgenaue Besetzung: willkommenslotse“ auch unter   www.handwerk-cloppenburg.de 
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