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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jugendliche konsumieren mehr Cannabis

13.04.2012

CLOPPENBURG 303 Menschen hatte die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention „DROBS“ Cloppenburg im vergangenen Jahr beraten und betreut. Das geht aus dem Jahresbericht 2011 hervor, der am Donnerstag in der Beratungsstelle auf dem Marktplatz vorgestellt wurde.

Ersatzdrogen-Konsum

218 Süchtige sowie 85 Angehörige und Menschen, die Suchtkranke in ihrem sozialen Umfeld haben, suchten Hilfe und Unterstützung. Darüber hinaus wurden 65 Substituierende – das heißt Konsumenten von Ersatzdrogen – betreut. Weiterhin geht aus dem Jahresbericht hervor, dass der Cannabis-Konsum vor allem bei Jugendlichen weiter steigt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die „DROBS“ das Hilfsprojekt „Chill out“ für abhängige Jugendliche und Erwachsene ins Leben gerufen. Die Teilnehmer sollen ihren Cannabiskonsum reflektieren, einschränken oder – im Idealfall – ganz einstellen. In Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe, Jugendrichtern und der Bewährungshilfe kann dieses Angebot Jugendliche im Einzelfall auch noch einmal vor dem Gefängnis bewahren.

Angehörigen-Beratung

Aber auch für die Beratung der Angehörigen wurde ein Angebot geschaffen. So gab es im vergangenen Jahr „Homepartys“, die in Kooperation mit dem Heimatverein für Deutsche aus Russland (Molbergen) durchgeführt wurden. „Die „Homepartys“ basieren auf dem Prinzip einer „Tupperparty“ – ein Angehöriger kann Personen zu sich nach Hause einladen, und Drobs-Mitarbeiter informieren dort die Gäste über illegale Suchtmittel und versuchen, die Teilnehmer für das Thema Sucht zu sensibilisieren. „Wenn es gewünscht wird, können diese Abende auch auf russisch abgehalten werden“, erläuterte Maria Shestakova, seit Beginn des Jahres Nachfolgerin von „DROBS“- Leiter Michael Koletzki. Darüber hinaus hat Petra Thesing die Einrichtung verlassen. Eine bis Mai befristete Projektstelle wurde von Kathrin Kiel besetzt.

Modellprojekt „transVer“

Das bundesweite Modellprojekt „transVer“ genießt auch weiterhin einen hohen Stellenwert. Seit dem Projektbeginn im Juni 2009 wurden insgesamt 158 Klienten mit Migrationshintergrund kontaktiert und beraten. Die Ergebnisse aus Cloppenburg werden nach Abschluss des Projektes im Mai dieses Jahres an das Bundesministerium für Gesundheit weitergeleitet.

Um sich auch inhaltlich weiterzubilden, beteiligt sich die Fachstelle seit 2010 am Qualitätsmanagementprozess der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen. Wie schon 2010 wurde die „DROBS“ 2011 für ihre Qualitätsentwicklung ausgezeichnet.

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