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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

KAB: Leerstehende Pfarrwohnungen für Migranten

10.03.2015

Cloppenburg Der menschliche Umgang mit den Schwachen und Wehrlosen ist für die Katholische Arbeitnehmerbewegung Cloppenburg das vorrangige Ziel für die kommenden Monate. „Wir nennen unseren Herrn Vater, sollten dabei aber nicht vergessen, dass wir Schwestern und Brüder sind“, sagte der KAB-Vorsitzende Peter Bührmann jetzt während der Generalversammlung im St.-Josef-Pfarrheim.

Durch die Übersiedlung oder Vertreibung von Menschen unterschiedlichster Nationen und Religionsgemeinschaften sei auch in der hiesigen Region eine multikulturelle Entwicklung entstanden, die den Alltag bereichere, die Gesellschaft aber auch vor große Herausforderungen stelle. In einem Schreiben an den Weihbischof habe sich die KAB dafür eingesetzt, leerstehende Pfarrerwohnungen für Migranten bereitzustellen. Im Gegenzug habe man die Hilfe für diese Menschen angeboten. „Im Spätsommer werden in die ehemalige Wohnung von Pfarrer Schmeink bei der St.-Andreas-Kirche Migranten einziehen“, freute sich Bührmann.

Er berichtete zudem über steigende Mitgliederzahlen und über reges Interesse an den Aktionen der örtlichen KAB. Dieses Engagement habe viel Kraft und Mühe gekostet, sei aber mit Erfolgen belohnt worden und mache Mut für die Zukunft. Die KAB werde weiterhin den Fokus auf die Themen „Sonntagsschutz, Mindestlohn, Werkverträge und Leiharbeit“ richten, sagte der Vorsitzende.

Vereins-Präses Peter Sandker ermunterte die KAB, weiterhin zu einer größeren Zufriedenheit mit der katholischen Kirche beizutragen. Landessekretär Stefan Eisenbarth wandte sich gegen eine Ausbeutung von Arbeitskräften sowie gegen schlechte Lebens- und Wohnbedingungen. „Wir haben in unserer Wirtschaft kein Knappheitsproblem, sondern ein Verteilungsproblem“, sagte der Landessekretär.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden unterdessen Anita und Bernd Averbeck ausgezeichnet. Franz Drees, Gisela und Hermann Schröer sowie Jutta und Walter Averbeck wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Marianne Bothe erhielt eine Auszeichnung für 60-jährige Treue zur KAB.

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