• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
Laster umgekippt – Sperrung der A1 bis zum Nachmittag
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 7 Minuten.

Unfall Bei Vechta
Laster umgekippt – Sperrung der A1 bis zum Nachmittag

NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kalauer und ein paar ernste Töne

19.09.2015

Friesoythe Der 11.11. – also der Start der Karnevalssaison – ist noch ein Weilchen hin, doch der Gastredner auf dem Empfang zum Friesoyther Eisenfest am Freitagmorgen im Forum am Hansaplatz hatte das gesamte Repertoire einer gelungenen Büttenrede schon parat. Kein Wunder, handelte es sich doch um Bernd Tepe, dem Präsidenten des Vechtaer Carneval Clubs (CVV). Und der Mann aus Oythe bei Vechta war vor rund 140 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und weiteren Institutionen gleich auf Betriebstemperatur.

Als Banker nahm er vor allem die Finanzwelt ins Visier und ließ dabei keinen Kalauer aus. So würde er künftig sein Geld nur in Steuern anlegen, denn „die steigen bestimmt“. Bürgermeister Sven Stratmann nahm Tepe, der gebürtig aus Friesoythe kommt, auch gleich auf die Schippe. „Der Bürgermeister ist so ein knallharter Geschäftsmann, der rasiert Stachelbeeren und verkauft sie als Weintrauben.“ Zudem würde der Verwaltungschef ja nur „Designer“-Schuhe tragen, „die, seiner“ Mutter.

Tepe hatte in seiner Rede aber auch durchaus ernste Töne untergebracht. So solle man zu seiner Überzeugung stehen, denn „nur Kannibalen lieben Menschen ohne Rückgrat“. Und nicht umsonst hätten Chinesen für „Krise“ und „Chance“ ein gemeinsames Schriftzeichen. Und allen Unternehmern und Führungskräften gab er mit auf den Weg, Menschen nicht nur als Kostenfaktor zu sehen, schließlich seien es die Mitarbeiter, die den langfristigen Erfolg festigen würden: „Ein menschliches Miteinander ist das wichtigste Betriebskapital.“

Bürgermeister Sven Stratmann bedankte sich beim Ehrengast für die gelungene und unterhaltsame Ansprache. Zu Beginn des Empfangs begrüßte Stratmann die zahlreichen Gäste. Unter ihnen war auch eine Abordnung aus der polnischen Partnerstadt Swiebodzin, zu der Friesoythe seit genau zehn Jahren Beziehungen pflegt. „In dieser Zeit hat sich aus der Städtepartnerschaft eine Freundschaft entwickelt“, so der Bürgermeister.

Dann ging er noch auf die Flüchtlingssituation ein. Hier bat er alle um Mithilfe, denn die Stadtverwaltung könne diese große Herausforderung nicht alleine meistern. Um den Flüchtlingen größtmögliche Hilfe anbieten zu können, brauche man die Unterstützung aus der Bevölkerung. So sei vor allem Wohnraum gesucht.

Für die musikalische Umrahmung des Eisenfest-Empfangs sorgten Musiker der Akademie Klangkunst aus Cloppenburg.

Carsten Bickschlag
Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2900

Weitere Nachrichten:

Akademie | Eisenfest

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.