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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Aktion: Kameraden ohne Grenzen

09.09.2015

Altenoythe /Swiebodzin Vier Tage lang zu Gast bei Freunden. So könnte man, wenn es nach Ortsbrandmeister Jens Feye geht, die Reise der Jugendfeuerwehr Altenoythe in die Partnerstadt von Friesoythe, Swiebodzin in Polen, wohl zusammenfassen. Insgesamt 20 Kinder und fünf Betreuer der Altenoyther Brandschützer verbrachten jetzt ein kleines Zeltlager in der Partnerkommune.

„Die Gastfreundschaft in Polen ist sehr herzlich. Wir wurden mit Freude aufgenommen“, berichtet Ortsbrandmeister Feye. Doch der Besuch der Altenoyther hat eine Vorgeschichte. 2013 waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altenoythe das erste Mal zu Besuch in Polen. Dort begründeten sie die Partnerschaft zwischen den Kameraden in Swiebodzin und Altenoythe. 2014 folgte der Gegenbesuch. Im Rahmen einer Präsentation von vier Ortsfeuerwehren der Stadt Friesoythe wurde den Gästen aus Polen der Vorteil einer Jugendfeuerwehr dargelegt. Durch etwas Hilfe aus Deutschland wurde dann auch noch im gleichen Jahr eine Jugendfeuerwehr in Jordanowo, ein Dorf in der Stadtgemeinde Swiebodzin, gegründet.

Nachdem die Altenoyther Jugendlichen ihr kleines Zeltlager aufgeschlagen hatten, machten sie sich ein Bild von der neuen Jugendabteilung ihrer polnischen Freunde. „Der erste Schritt in Jordanowo ist gemacht, doch es muss noch viel passieren. Wir versuchen unsere Freunde dort aber mit Material und Rat zu unterstützen“, sagt Jens Feye.

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Für die Jugendlichen stand aber auch ein buntes und spaßiges Programm an. Nach einem Kennenlernessen zog es die neue Freunde an den nächstgelegenen Badesse, um sich vom Spätsommerwetter abkühlen zu können. Auf dem Zeltplatz ging es mit Fußball und Volleyball weiter. „Zur Verständigung half auf beiden Seiten das Wörterbuch“, schmunzelt Feye.

Weiterhin zeigten die polnischen Gastgeber den deutsche Kameraden die Stadt Swiebodzin mit Rathaus, Kirche und natürlich dem Feuerwehrhaus. Auf dem Zeltplatz führten die Altenoyther den Gastgebern im Anschluss eine technische Übung vor. Hinzu kamen Abende am Lagerfeuer, eine Kanutour, Kaffee und Kuchen im dortigen Dorfgemeinschaftshaus sowie eine Disco für die Jugendlichen. Am vierten Tag machten sich die Deutschen Gästen dann wieder auf den Rückweg. „Der erneute Austausch mit den Freunden aus Polen war sehr schön und hat die Freundschaft bestärkt. Ich hoffe wir konnten ihnen helfen“, so Feye. Zusammen mit seinen Kameraden und den Jungs und Mädels der Jugendfeuerwehr hofft er auf den nächsten Besuch der Polen in Deutschland.

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