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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG: Kein Schützenfest mehr ohne König

04.01.2005

BOLLINGEN 2004 mussten die „Friesenkönige“ ohne ihren Regenten auskommen. Damit soll in Zukunft Schluss sein.

von Wilhelm Hellmann BOLLINGEN - „Der König gehört zum Fest einfach dazu, denn es fehlt das I-Tüpfelchen, wenn es keinen König gibt“, richtete Alwin Arens kritische Worte an die Schützenkameradschaft Friesenkönig Radbod Bollingen-Bibelte. Rund 40 Vereinsmitglieder konnte der Vorsitzende zur Jahreshauptversammlung im Schützen- und Musikhaus in Bollingen begrüßen.

Arens hob in seiner mahnenden Ansprache hervor, dass ein Schützenfest auf Dauer ohne Schützenkönig nicht existieren könne. „Es hängt einfach alles mit dem König zusammen, und so ist es auf Dauer keine Lösung, ein Schützenfest ohne den König zu feiern“, so Arens.

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Mit dem König seien auf dem Schützenfest Tradition, Gemütlichkeit, Atmosphäre, Gratulationen und Tanz verbunden. Ohne diese Dinge hätte ein Schützenfest auf Dauer keinen Bestand. Arens verdeutlichte, dass es heute keine finanzielle Belastung für den Schützenkönig mehr sei, da sich der Verein finanziell erheblich an den Ausgaben beteilige.

Erstmals in der Vereinsgeschichte hatten die Radbod Schützen 2004 ohne Schützenkönig feiern müssen, nachdem sich kein Königsanwärter gefunden hatte. Trotz dieser Misere war die Beteiligung beim Schützenfest noch gut. Nachgelassen hatte hingegen die Beteiligung bei der „Megafete“. An den Nachbarfesten und auch bei verschiedenen Anlässen im Ort hat sich der Verein, der zurzeit knapp 200 Mitglieder zählt, aktiv beteiligt. Derweil fühlt sich Schießwartin Silke Willert von den aktiven Schützen im Stich gelassen. Immer wieder habe sie Pläne für Schießbeteiligungen und Wettkämpfe zusammengestellt und sich um die Beteiligung der aktiven Schützen bemüht. Doch es habe immer wieder Absagen oder unentschuldigtes Fehlen gegeben, bemängelte sie mangelnden Rückhalt in der Schießsportabteilung.

Einziger Lichtblick bei den Sportschützen seien die Damen und die Seniorenmannschaften, die an allen Wettkämpfen mit kompletter Mannschaft erfolgreich teilgenommen hätten. Auch bei den Bogenschützen verlief es nicht besser, sagte Bogenreferent Friedrich Willert.

Über eine zufrieden stellende Kassenlage informierte Schatzmeister Bernd Schulte, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Zur neuen Kassenprüferin wählten die Schützen Kerstin Ackermann. 300 Euro spendeten sie wenige Tage vor dem Weihnachtsfest für den krebskranken Florian aus Sedelsberg; 100 Euro sollen den Opfern der Flutkatastrophe zur Verfügung gestellt werden.

Am Sonnabend, 29. Januar, feiern die Radbod-Schützen ihr Winterfest im Schützen- und Musikhaus. Dazu hofft der Vorstand auf die Teilnahme zahlreicher Mitglieder und Freunde des Vereins.

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