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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Kein Sprung ins kalte Wasser“

17.11.2007

REEKENFELD Es ging alles rasend schnell. Nachdem sich die Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Reekenfeld erst vor gut einer Woche vom Pastorenehepaar Harald-Michael Uecker und Eva Hachmeister-Uecker verabschiedet haben (die NWZ berichtete), können sie an diesem Sonntag schon die Nachfolgerin im Gottesdienst begrüßen. Die 39-jährige Pastorin Katja Nolting wurde von ihrer bisherigen Gemeinde in Delmenhorst-Stickgras vom Oberkirchenrat zunächst als Vakanzvertreterin zur Kirchengemeinde Reekenfeld beordert.

„Ich hoffe, dass ich in meinem ersten Gottesdienst viele Gemeindemitglieder begrüßen kann“, sagt die neue Pastorin, die mit einer halben Stelle in Reekenfeld tätig sein wird. Auch für sie kam alles schnell und überraschend. Noch hat die in Oldenburg geborene Geistliche nicht einmal alle Umzugskartons und Koffer ausgepackt. Dafür hat der Dienst in Reekenfeld aber bereits konkrete Formen angenommen. „Ich muss gleich zum Konfirmandenunterricht“, berichtete Nolting.

Den Kontakt mit den Berufskollegen am Kanal hat die Pastorin schon gesucht – alle boten Hilfe an. Vielleicht war es auch göttliche Fügung, dass sie der Weg nach Reekenfeld geführt hat, meint sie. „Vor ein paar Jahren bin ich an Himmelfahrt über den Riesenflohmarkt gebummelt. Da hat mich die schöne Kirchengemeinde gleich angesprochen. Kirche, Gemeindehaus, Friedhof – alles schön zusammen. Eine tolle Gemeinde. Nun bin ich hier!“

Für die Theologin ist die neue Wirkungsstätte „kein Sprung ins kalte Wasser“. Über sieben Jahre versah sie als Pastorin den seelsorgerischen Dienst in der Stickgras. Zudem war sie seit dem Frühjahr Vakanzvertreterin in Brake: „Meine Berufserfahrung kommt mir sicher hier am Kanal zugute.“

Die herzliche Aufnahme im Dorf und die gute Zusammenarbeit im Team habe sie bereits in den ersten Tagen ihrer Anwesenheit gespürt: „Hier herrscht reges Vereinsleben mit vielen ehrenamtlichen Helfern.“ Vorerst werde es in der Arbeit keine Neuerungen geben. Die gute Arbeit der Vorgänger möchte sie fortsetzen und nicht den berüchtigten „neuen Besen“ kehren lassen. Ohnehin gibt es kein Zeitfenster für die Vakanzvertretung. Eine längere Pastorenzeit könne sie sich gut vorstellen – aber „nicht mit einer halben Stelle“.

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