• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Einigung: Gorch Fock kann am Freitag aufs Wasser
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 1 Minute.

Streit Zwischen Bund Und Bredo-Werft
Einigung: Gorch Fock kann am Freitag aufs Wasser

NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Keine Angst vor düsteren Bildern

18.08.2016

Friesoythe Nicht einfach umzusetzen: Skeptisch seien einige Künstler des Kunstkreises Friesoythe gewesen, als sie vom Thema der nächsten der Ausstellung hörten: „Brücke“ lautete das Oberthema. Beschäftigen sollten sich die 23 Kunstschaffenden aus Friesoythe, Bösel und Saterland mit der Hospizarbeit. Anlass dazu bietet das 15-jährige Bestehen des Ambulanten Hospizdienstes der Malteser in Friesoythe in diesem Jahr.

Was dabei herausgekommen ist, wissen selbst die Verantwortlichen des Kunstkreises im Kulturkreis Bösel-Saterland-Friesoythe noch nicht. Am Donnerstag müssen die Werke abgegeben werden. „Wir sind schon sehr gespannt“, sagt Christa Anneken vom Kunstkreis. Zu sehen sind die Werke dann ab Freitag, 9. September, im Atelier Alter Schlachthof in Friesoythe.

Entstanden ist die Idee dazu, weil der Kunstkreis die Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst angestrebt habe, berichtete Kerstin Kramer. Die ersten Überlegungen liegen bereits ein Jahr zurück. Brücke – der Übergang von Leben zum Tod. Auch für den Hospizdienst ein wichtiges Symbol, berichtete die leitende Koordinatorin des Hospizdienstes, Gerda Spieker. So heißt etwa das Trauercafé „Brücke der Hoffnung“. Und mit einem von Schmiedekünstler Alfred Bullermann gestalteten „Brückenlicht“ würden Menschen auf ihrem Weg in den Tod begleitet.

Unter den Künstlern, die bis zu fünf Werke einreichen konnten, befindet sich auch erneut eine Gruppe von sechs Menschen mit Behinderungen aus der Sozialen Arbeitsstätte des Caritas-Vereins in Altenoythe, die sich des Themas in Form einer Collage genähert hat, berichtete Mechthild Gerdes vom Caritas-Verein.

Die Formen der Darstellung sind frei. Zu finden seien Keramiken, Federzeichnungen, Acrylmalerei, Installationen oder sogar Textilkunst, sagte Kerstin Kramer. Zu sehen sein werden die Werke im Atelier Altes Schlachthaus bis zum Eisenfest-Sonntag. Dann nämlich wird eine vom Kulturkreis Bösel-Saterland-Friesoythe organisierte Ausstellung gezeigt, so Thomas Cloppenburg, Vorsitzender des Kulturkreises.

Dass nicht ausschließlich düstere Werke zu sehen sein werden, davon ist Malerin Christa Anneken überzeugt, könne das Thema doch durchaus freudig besetzt sein. „Das Positive hineinbringen, Hospiz einmal aus einer anderen Perspektive betrachten“ – das solle auch Anspruch sein, sagte Anneken.

Gerda Spieker zeigte sich erfreut über die künstlerische Annäherung an das Thema. Vorbilder, wo Künstler jedweder Couleur die Hospizarbeit zum Gegenstand machten, gebe es viele.

Die Einführung in die Ausstellung wird am 9. September um 19.30 Uhr Dr. Martin Feltes von der Katholischen Akademie Stapelfeld halten.

Im Nachhinein, gibt Christa Anneken zu, sei es doch ein „dankbares Thema“ gewesen. Das zeige sich auch darin, dass die Künstler „sehr produktiv“ gewesen seien. Fast 100 Kunstwerke sollen gezeigt werden.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.