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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kultur: Keine Angst vor großem Klassiker

08.07.2016

Friesoythe Die Theatergruppe „Eigen:Regie“ hat sich für ihr nächstes Stück einer großen Herausforderung gestellt. Ein Klassiker sollte es sein, doch ohne trockene Monologe und unnötigen Pathos. Die Wahl fiel schnell auf eine Bearbeitung des Weltliteratur-Meisterwerkes „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen in einer Bearbeitung von Edmund Linden.

„Stolz und Vorurteil“ spielt im frühen 19. Jahrhundert in England und handelt von der dem niedrigen Landadel entstammenden Familie Bennet und deren fünf Töchtern, die sich im besten Heiratsalter befinden. Besonders Mutter Bennet (Marina Meyer) ist sehr daran interessiert, ihre Töchter unter die Haube zu bringen, bedeutet eine gute Heirat doch finanzielle Sicherheit und einen gesellschaftlichen Aufstieg, zumal Gemahl Bennet (Pascal Hinderks) nicht mehr der Jüngste ist.

Kartenverkauf

Drei Aufführungen sind geplant, und zwar am Sonntag, 14. August, sowie Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. August, jeweils um 20 Uhr im Forum am Hansaplatz in Friesoythe. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Karten gibt’s ab sofort unter karten@eigen-regie.de oder an der Abendkasse. Erwachsene zahlen fünf Euro, Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderungen zahlen drei Euro.

Und auch einige Verehrer scheint es zu geben: Der dynamische Junggeselle Mr. Bingley (Keanu Goertz) interessiert sich für die älteste und hübscheste Tochter Jane (Eva Rohlfer), die einer Liaison durchaus nicht abgeneigt ist. Sein Freund Mr. Darcy (Niklas Reinken) ist interessiert an der widerspenstigen Tochter Lizzy (Tina Gelert) – wobei diese Anziehung allerdings nicht auf Gegenseitigkeit stößt. Auch Kitty (Christina Wagner) und Mary (Anna Wreesmann) mischen kräftig mit.

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Wenig beliebt dagegen ist Pastor Collins (Nico Martens), ein entfernter Verwandter, der gern nicht nur eine der Töchter heiraten möchte, sondern auch nebenbei das Anwesen der Bennets erben möchte. Die auserwählten Töchter sträuben sich jedoch. Der junge und windige Offizier Wickham (Lukas Reinken) fackelt da nicht lange und brennt einfach mit dem Küken der Bennets, der jungen Lydia (Nina Kuhlmann), durch. Welch eine Schande für die Familie.

Diese Fassung des Stoffs verzichtet zwar nicht auf die großen, opulenten Szenen, bringt sie aber in eine Form, die der Bühne und den Spielern gerecht wird. So tritt als Erzählerin Jane Austen (Angela Heyer) auf und gibt der Geschichte zusammen mit der Dienstmagd (Tanja Witte) einen Rahmen.

Oft werde dem Roman „Stolz und Vorurteil“ vorgeworfen, er sei hoffnungslos veraltet, konservativ und frauenfeindlich. „Wir finden das nicht. Die Themen sind durchaus aktuell. Auch in der heutigen Zeit kommt es oft vor, dass wir uns von Vorurteilen leiten lassen, ohne den Sachverhalt einer genaueren Prüfung zu unterziehen.. Ein zweiter, unvoreingenommener Blick lohnt aber immer“, sagt Ensemble-Mitglied Niklas Reinken.

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