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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kita-Messe in St. Andreas

09.09.2019

Passend zum sonnigen Kitabeginn haben sich zahlreiche Familien aus der Kita St. Andreas zum Familiengottesdienst getroffen. Ganz nach dem Motto „Gottes Liebe ist wie die Sonne“ wurde der Gottesdienst mit passenden Liedern gestaltet. Dabei wurden die Lieder mit Gitarre und Querflöte untermalt. Während der Gabenbereitung kamen die Kinder in den Altarraum und hielten sich für das Vaterunser an den Händen. Ein Sologesang von zwei Erzieherinnen erklang während der Kommunion.

Der Höhepunkt war das Erstellen eines Sonnenblumenbildes. Dabei wurde den Kindern vermittelt, dass wir Menschen mit Blumen vieles gemeinsam haben: Unsere Eltern geben uns Wurzeln und alle, die uns auf unserem Lebensweg begleiten, helfen, uns zu einer einzigartigen Blume erblühen zu lassen. Hierbei ist Gottes Liebe vergleichbar mit dem unverzichtbaren Sonnenlicht und den Regentropfen.

Allen Besuchern des Gottesdienstes wurde bewusst – egal welcher Herkunft, welcher Religion und welcher Kultur –, dass wir alle vertrauensvoll und respektvoll miteinander umgehen sollten. Besonders die Mitgestaltung der Eltern und Kinder während der Messfeier erfreute das Mitarbeiterteam der Kindertagesstätte. Voller Freude trugen Eltern und Kinder Fürbitten vor und halfen bei der Gestaltung der Sonnenblume.

Vorsitzender geht

Mit einer Änderung im Vorstand des Vereins „Perspektive Pflege“ ging die alljährliche Mitgliederversammlung im Kreishaus über die Bühne. Manfred Bockhorst schied als zweiter Vorsitzender aufgrund seines Ruhestands aus. Maria Witte wurde einstimmig von der Versammlung als Nachfolgerin gewählt. Mit großem Dank und viel Applaus verabschiedete Schriftführer Sven Unnerstall das scheidende Vorstandsmitglied, das häufig auch Bindeglied zwischen den Vereinen des Pflegeprojektes in den Kreisen Cloppenburg und Vechta war.

Bockhorst informierte die Mitglieder über die Wiederbewilligung des EU-Projektes in Zusammenarbeit mit dem Kreis Vechta. Für das auf zwei Jahre angelegte Projekt wurde mit Thole Terhaag ein engagierter Mitarbeiter eingestellt, dessen Aufgabe es ist, junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern, aber auch Unterstützungsangebote anzubieten, um die Abbrecherquote in dem Berufsfeld zu verringern. Terhaag bringe trotz seines jungen Alters viel Erfahrung mit, die er sich in vielen Einrichtungen erworben habe, sagte die Vorsitzende Petra Lüllmann.

Beim Projekt „Wir sind Pflegebotschafter” geht es um praxisnahe und authentische Informationsverbreitung über den Pflegeberuf und deren Ausbildung. Anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai 2020 wird eine ganze Woche der Pflegeberuf ins Zentrum gerückt. Ziele des Projekts sind Wertschätzung der Pflege sowie medienwirksame und nachhaltige Imageverbesserung der regionalen Pflegebranche.

Ein „Sahnestück“ der künftigen Aufgaben wird die Entwicklung einer App sein. „Wir müssen in die Welt der jungen Menschen eintauchen und sie dort abholen, wo sie sind“, sagte Terhaag. Das Smartphone sei das Kommunikationsmittel für junge Menschen schlechthin. Die App soll zu einer Vernetzung und Förderung von Unterstützungsangeboten von Pflegekräften und Auszubildenden dienen, sie soll Interesse an Pflegeberufen wecken und den Berufseinstieg vereinfachen. Sie soll dazu beitragen, dass Pflegekräfte in der regionalen Pflegebranche verbleiben. Dieses Vorhaben fiel bei den 20 anwesenden Mitgliedern auf besonders fruchtbarem Boden.

Spaziergang an Talsperre

Kühlende Getränke, Sonnencreme und Sonnenschutz waren die wichtigsten Utensilien beim Spaziergang um die Thülsfelder Talsperre, den der Lions-Club Cloppenburg zum 20. Mal unter der Regie von Dr. Robert Berges organisierte. Trotz Temperaturen über 30 Grad hörte man auf dem Deich kein Jammern, sondern die 160 Teilnehmenden des St.-Pius-Stiftes mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, des Besuchsdienstes, sowie Angehörige und hauptamtliche Mitarbeitende freuten sich über den Sonnenschein, kam doch hin wieder auch eine kühlende Brise von der Talsperre herüber. In drei Bussen und entsprechenden Fahrzeugen für die Rollstuhlfahrerinnen und-fahrer wurden die Bewohnerinnen und Bewohner des St.-Pius-Stiftes zum Startpunkt Thülsfelder Talsperre gebracht. Von hier aus machten sich die Wanderfreudigen auf dem Weg zum Hotel Seeblick, wo eine gemütliche Kaffeetafel wartete. Unterwegs schwelgten einige von ihnen in Erinnerungen an die Sonntagsausflüge an die Talsperre. „Wieder eine gelungene Veranstaltung“, hieß es am Ende aus aller Munde, die nicht nur für die Seniorinnen und Senioren eine willkommene Abwechselung war, sondern auch für die vielen ehrenamtlichen Helfern.

Präses für gerechten Lohn

Die Landeswallfahrt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) führte vom Cloppenburger St. Vincenzhaus zur Bether Marienbasilika. Am Ziel gab es für die Teilnehmer, die überwiegend aus den Regionen um Cloppenburg, Vechta und Delmenhorst kamen, erfrischendes Wasser aus dem Begleitfahrzeug. Bevor sich die Wallfahrer zu Kaffee und Kuchen im Haus Maria Rast trafen, feierte KAB-Präses Pfarrer Günter Mleziva mit ihnen einen Gottesdienst. Wallfahrer seien immer für irgendetwas unterwegs, sagte er in seiner Predigt. Die KAB stehe stellvertretend für Arbeitnehmer. „Wir sind alle arbeitende Menschen und können nur dankbar ein, dass uns dafür die Kraft geschenkt ist.“ Eindringlich warb Mleziva dafür, auf gerechte Löhne zu achten. Es könnten zwar nicht überall gleiche Löhne gezahlt werden, räumte er ein, doch sie müssen immer zum Leben reichen. Daher müsse gerechter Lohn gezahlt werden. KABler müssten solche Ungerechtigkeiten wahrnehmen und darauf hinweisen. „Es ist unsere Aufgabe, solche Ungerechtigkeiten zu beseitigen“, appellierte er an die Gläubigen. Das gehe aber nur, wenn man ein sauberes Gewissen habe. Dafür müsse jeder zuerst schauen, ob er nicht selbst Handwerksarbeiten schwarz erledigen lasse.

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