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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Klein-Brüderle und Pfanni-Hospital

11.02.2013

Cloppenburg Volles Haus, tolles Programm und gute Stimmung: So könnte man die Galasitzung des Cloppenburger Carnevalsvereins (CCV) am Sonnabendabend in der Cloppenburger Stadthalle zusammenfassen. Mehr als 500 Besucher feierten in der ausverkauften Stadthalle unter der Leitung des neuen Sitzungspräsidenten Daniel Reher ein tolles Fest, das mit dem Einzug des Elferrates, des Prinzenpaares Jenny Abeln I. und Mattes Reher I. sowie den Tanzgruppen begann.

Ritter Archibald, alias Hans Dieter Grein, machte den Anfang in der Bütt: Er erinnerte süffisant an die gescheiterte Wahl des Adjutanten beim Bürgerschützenverein, den geplanten Umbau des Bahnhofes in ein Kulturzentrum, bei dem Anwohner bereits Lärmbelästigungen fürchten, die neue Fußgängerzone mit Regenrinne, die Beschneidungsdebatte bei den Grünen im Landkreis – ein wahrer Rundumschlag. Obwohl Ritter Archibald eigentlich das Rentenalter erreicht hat, will er sich noch nicht zur Ruhe setzen, gab er unter dem Beifall der Narren bekannt.

In Gedichtform nahm Bernd Meyer aus Garrel als Heinz Erhardt die Lokalpolitik aufs Korn. Mit der Krankenhaus-Krise befassten sich die „Ritter der Tafelrunde“. Sie schlugen die Errichtung eines Beschneidungsfacharztzentrums vor. Die praktische Vorführung anhand von Würsten und archaischem Schneidewerkzeug durch Robert Rausch und „Schwester Rabiata“ (Dr. Dietmar Razcek) ließ die Halle toben. Andreas Raker wurde mit Ritterschlag als neues Mitglied in die Riege aufgenommen.

Bernd Tepe aus Vechta ließ in seiner Büttenrede wenig Gutes an Ex-Dechant Alfons Kühling als „Seelsorger mit finanziellen Background“. Auftritte der „Golden Girls“ und des Männerballetts heizten die Stimmung weiter an.

Straßenfeger Antonius Schröer setzte mit seinen Auftritt einen der Höhepunkte der Galasitzung. Zunächst begrüßte er den FDP-Stadtrat Yilmaz Mutlu als den „kleine Brüderle“. Auch gegen die Krankenhaus-Misere hatte er ein Rezept: Das Cloppenburger Krankenhaus sollte in „Pfanni Hospital“ umbenannt werden, das „Emsteker Krankenhaus in „ecopark-Stift Emstek“, Vechta ins „Big Dutchmann Hospital“ Vechta und Löningen in „Sprehe Feinkost Stift Löningen“.

Der Straßenfeger zwängte Hermann Schröer, Manfred Hellmann, Dr. Jürgen Fortmann und Hermann Kühling in TVC-Trikots, bevor sie mit passendem Kopfschmuck als Cheerleader ihren ersten Aufritt hatten. Der Straußenchor – eine „Schwarzlicht-Vorführung der „Golden Girls“ – beeindruckte die Besucher nachhaltig. Bei völliger Dunkelheit sangen und tanzten die Figuren auf der Bühne zu rhythmischen Liedern.

Zum Abschluss des fast vierstündigen Programms führte das CCV-Ballett einen Sambatanz in feschen Kostümen vor. Bis in den frühen Morgenstunden wurde in der Stadthalle weitergefeiert.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
     www.ccvcloppenburg.de 
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