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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Kleiner Kreis“ bringt große Internetwelt

08.01.2016

Cloppenburg Einen Scheck über 6500 Euro hat der Vorsitzende der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg „Der kleine Kreis“, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, am Donnerstag dem Geschäftsführer der Stiftungen St. Vincenzhaus und Heilig-Kreuz-Stift, Josef Wolking, übergeben. Daneben bekommen auch drei karitative Einrichtungen in Oldenburg Summen in ähnlicher Größenordnung.

                              Große Freude im St. Vincenzhaus über 6500-Euro-Scheck

Seit dem 1. Januar dieses Jahres betreibt das Cloppenburger Kinderheim „Jugendburg“ an der St.-Michael-Str. 18 eine Wohngruppe für unbegleitete Flüchtlinge. Die insgesamt zehn 16- bis 17-jährigen Jungen kommen aus dem Irak, Syrien, Marokko, Pakistan und Bangladesh.

„Die Jugendlichen sind sehr bemüht, schnell die deutsche Sprache zu lernen“, erklärte der Erziehungsleiter der Jugendburg, Rainer Bernholt, am Donnerstag bei der Scheckübergabe des „Kleinen Kreises“ an das St. Vincenzhaus und die Jugendburg (siehe Haupttext). Denn viele hätten in ihren Heimatländern bereits gearbeitet und wollten nun auch in Deutschland möglichst schnell schulisch und beruflich Fuß fassen.

Und auch diese Jugendlichen würden – so Bernholt – jetzt von dem Aufbau eines leistungsfähigen W-Lan-Netzes profitieren, um so mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben.

Die Gesamtsumme in Höhe von 28 500 Euro war Anfang Dezember beim traditionellen Schlossabend des „Kleinen Kreises“ in Oldenburg zusammengekommen. Am Schlossabend treffen sich alljährlich Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Verwaltung, um den Vortrag eines prominenten Gastes zu hören. Im Dezember vergangenen Jahres sprach der ehemalige ARD-Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, Jörg Armbruster.

Mit dem Geld wollen die Verantwortlichen von Vincenzhaus und Jugendburg ein W-Lan-Netz aufbauen, das nun auch den Kindern und Jugendlichen mit Handicaps im St. Vincenzhaus einen kostenlosen Zugang ins Internet ermöglicht. Das Vincenzhaus bietet rund 90 Mädchen und Jungen mit geistigen Beeinträchtigungen, die zum Teil auch mit körperlichen und/oder seelischen Problemen einhergehen, das gemeinsame Wohnen in zehn Wohngruppen an. Die externen Schüler miteingerechnet besuchen zurzeit 166 Kinder und Jugendliche die Förderschule St. Vincenzhaus an der St.-Michael-Straße 18.

Chantal Lintner (17) und Marcello Klincosz (18) aus der Wohngruppe II, die am Donnerstag ebenfalls an der Scheckübergabe teilnahmen, freuen sich schon riesig auf die Ausflüge ins „World Wide Web“ – kurz Internet. „Ich freue mich darauf, Techno-Musik herunterzuladen und mir Bilder und Videos anzuschauen“, sagte Chantal, während Marcello zurzeit auf seinen Mofa-Führerschein fixiert ist. „Die Prüfungsfragen kann ich dann auf den Seiten im Internet lernen.“

Die Leiterin des Wohnheims St. Vincenzhaus, Rita Berndmeyer, betonte, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Ausflüge ins Internet unter Anleitung und unter Aufsicht machen würden. „So bekommen sie auch Medienkompetenz vermittelt.“

Klaus Mecking, hiesiges Vorstandsmitglied im „Kleinen Kreis“, hatte die Gruppe auf das St. Vincenzhaus aufmerksam gemacht. Mecking ist auch Vorstand der in Löningen beheimateten Firma „Graepel GmbH & Co. KG“.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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