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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Vereinsleben: Klöster, Keller und Kommers

15.07.2011

MENDIG Berge, Burgen und Brücken sowie Klöster, Keller und Kelter – das sind die Leitwörter, die die diesjährige Chorfahrt des MGV „Cloppenburger Liederkranz“ bestimmten. Sie führte mit knapp 40 Personen an die Mosel, die der römische Dichter Ausonius bereits im vierten Jahrhundert nach Christi in seiner „Mosella“ besungen hat.

Der erste Zielpunkt der Reise war der Laacher See, allerdings nicht die allseits bekannte Benediktiner-Abtei Maria Laach, sondern die Lavakeller von Mendig. Als vor mehr als zwölftausend Jahren in der Eifel die Vulkane ausbrachen und das Land mit Glut und Asche bedeckten, floss auch ein Lavastrom in Richtung Mendig. Im 18. und 19. Jahrhundert machten sich die Mendiger Frauen und Kindern daran, die Basalt-Lava als Baumaterial auszubeuten. So entstanden Felsenkeller, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts aufgrund der stets gleichbleibenden Temperatur von 6 bis 9 Grad von 28 Brauereien zur Bierlagerung genutzt wurden.

In Cochem nahmen die Gäste aus Cloppenburg für drei Tage Quartier. Man traf sich am ersten Abend auf der Hotelterrasse zu einem zünftigen „Sängerkommers“ – die angestrahlte Cochemer Reichsburg hoch über der Mosel, den ebenfalls beleuchteten Zwiebelturm der Pfarrkirche sowie die illuminierte Uferpromenade vor Augen. Die ausgelassene Stimmung auch der zahlreichen Nicht-Cloppenburger machte deutlich, dass gemeinsam gesungene Lieder und „dat Snacken un dei Witze“ den Geschmack aller getroffen hatten.

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Auf dem Programm des zweiten Tages stand eine Stadtführung durch Cochem, „die heimliche Hauptstadt“ der unteren Mosel, eine Schiffstour von Cochem nach Beilstein sowie eine Weinprobe in der bekannten Weinkellerei Hieronimi.

Der Sonntag, der Tag der Rückfahrt, setzte einen deutlichen Kontrast zur Beschaulichkeit der Mosellandschaft: die rheinische Metropole Köln. Vier Stunden hatten die Cloppenburger Zeit, rheinische Wirklichkeit zu schnuppern: das pulsierende Leben auf der Domplatte, den Dom und das Römisch-Germanische Museum, die Altstadt, das Areal um den Gürzenich, das Baugebiet am eingestürzten Stadtarchiv und schließlich das Rheinufer. Nach Rückankunft in Cloppenburg war die Meinung einhellig: Die Chorfahrt war kurzweilig, erlebnisreich und informativ.

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