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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mitgliederversammlung: Kulturbahnhof soll rund 2,1 Millionen Euro kosten

11.01.2012

CLOPPENBURG Der Zug auf dem Weg zum Cloppenburger Kulturbahnhof nimmt langsam Fahrt auf. In einer ersten Planungsskizze des Architekten Georg Wieghaus sind 121 Stühle vor der 80 Quadratmeter großen Bühne aufgebaut. Über dem Parkett ein Balkon mit nochmals 31 Sitzplätzen. Der Cloppenburger Wirt Peter Blase stehe als Pächter der geplanten Kulturbahnhofs-Gaststätte nicht nur für kostenlose „Hausmeistertätigkeiten“ bereit, sondern bringe auch seine Erfahrungen u.a. aus seiner Kulturkneipe Bebop ein. Die Finanzierung sollte aus Sicht des Vorsitzenden des Kulturforums, Dr. Klaus Weber, zu stemmen sein.

Planungsskizze und den Finanzplan über 2 085 000 Euro stellte Weber am Montag bei der Mitgliederversammlung des Kulturforums im Rathaus vor und sicherte sich bei zwei Stimmenthaltungen den Auftrag, die Planungen weiter voranzutreiben.

135 000 Euro für den Erwerb des Gebäudes von der Deutschen Bahn (DB) und 1 950 000 Euro für Sanierung und Umbau sind nach den Planungen des Kulturforums aufzubringen. Diese könnten von der Stadt (1,1 Millionen Euro), Kulturforum (350 000 Euro) und durch eine Förderung des Landes für Soziokultur, Stiftungen, Spenden und Sachleitungen zusammenkommen, hofft Weber. Dafür bekäme die Kreisstadt neben dem Theater eine 262 Quadratmeter große Kunsthalle. In dem 1088 Quadratmeter großen Bahnhof würden auch die Bahn mit einen Schalterraum plus Sozialräume und eine Gaststätte eine Heimat finden.

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Derzeit sei die Kunst- und Kulturszene in Stadtgebiet verteilt, so Weber: Die jetzige Kunsthalle an der Bürgermeister-Feigel-Straße könne mangels Heizung nur in den Sommermonaten genutzt werden und sei nicht von Dauer. Blases Pachtvertrag für die Musik- und Kulturkneipe Bebop, in der etliche Veranstaltungen des Kulturforms stattgefunden haben, läuft im kommenden Jahr ergebnisoffen aus. Darüber hinaus könne Kleinkunst dort nicht kostendenkend stattfinden. Im Clemens-August-Gymnasium passten Termine und Technik oft nicht mit den Forderungen der Künstler überein.

Wie der Kulturbahnhof ohne laufende Unterstützung aus dem Stadtsäckel auskommen kann, rechnete Weber ebenfalls vor. 37 800 Euro jährlicher Kosten, die sich hauptsächlich aus Energie und Nebenkosten plus Rücklagen zusammensetzen, stehen 43 750 Euro Einnahmen gegenüber. Sie werden im Wesentlichen aus Miete der DB, Gaststättenpacht, Kunsthalle und Einnahmen aus Theater erwartet.

Geschäftsführerin Christiane Hagemann stellte die Förderungen des Kulturforums aus dem Jahr 2011 vor. Demnach erhielt der Bereich Musik 36 500 Euro, Theater und Literatur 21 140 Euro, bildende Kunst 11 000 Euro und die Veranstaltungsreihe Kultursommer 21 000 Euro.

In ihren Ämtern wurde neben dem Vorsitzenden Weber die Beisitzer Thomas Stanko und Ludwig Kleinalstede bestätigt.

 @   http://www.cloppenburg.de

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