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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kunstszene hat sich längst etabliert

20.08.2015

Friesoythe Bereits zum fünften Mal lädt der Kunstkreis Friesoythe zu einer großen Kunstausstellung in den ehemaligen Schlachthof Vorwold ein. Vom 11. bis zum 20. September präsentieren 20 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Friesoythe im Alten Schlachthof, Kirchstraße 13, eine Werkschau ihrer neuesten Arbeiten. Diesmal dreht sich alles um das Thema „unterwegs“ – und wie in den vergangenen Jahren reicht die Palette der Kunstwerke von Acrylarbeiten und Aquarellen über Installationen, Kunsthandwerk und Metallkunst bis hin zu Ölgemälden und Radierungen. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 11. September, um 19 Uhr.

„Als wir 2012, damals noch zu den Maitagen, unsere erste Ausstellung eröffnet haben, hätten wir nie gedacht, dass daraus so etwas wie eine Tradition werden könnte“, blickt Christa Anneken, eine der Künstlerinnen und Mitglied im Organisationsteam des Kunstkreises, auf die Anfänge zurück.

Zentrum der Kunst

Alfred Bullermann hatte im Jahr zuvor die Idee, mit Hilfe eines Zeitungsaufrufes einfach mal zu schauen, wie viele Menschen in Friesoythe künstlerisch tätig sind. „Die Resonanz hat uns total überrascht“, erzählt Anneken, „gleich zum ersten Treffen kamen 20 Leute“. Der Kunstkreis Friesoythe war geboren und fand seine institutionelle Heimat im Kulturkreis Bösel, Saterland, Friesoythe.

Mit einer Ausstellung wollten die Künstler sich und den Friesoythern einen ersten Eindruck von der Bandbreite der örtlichen Kunstszene verschaffen. „Dafür haben wir natürlich einen spannenden Ort gesucht,“ erinnert sich Kerstin Kramer, die von Anfang an dabei war. Der leerstehende Schlachthof neben dem Garten des Werkhauses Pancratz bot sich an und hat sich inzwischen als Zentrum einer lebendigen Kunstlandschaft in Friesoythe etabliert.

„Vollblutarbeiten“ betitelte das Organisationsteam im Mai 2012 die erste Ausstellung. Es folgten „Glutrot“ zum Eisenfest im September 2012, „Stadt-Land-Fluss“ (2013) und „Bildstörung“ (2014). Und nun eben „unterwegs“. „Der Titel bringt zum Ausdruck, das Künstler in ihrer Arbeit der Fantasie freien Lauf lassen, also gedanklich unterwegs sind“, erläutert Gerd Binder, der wie Anneken und Kramer zum Organisationsteam gehört. Der Titel lasse zudem viele Themen zu: schwierige wie die Flüchtlingsthematik oder eher leichte wie etwa Sport oder Reisen.

Guten Ruf erarbeitet

Was zu sehen sein wird, wissen die Organisatoren heute selbst noch nicht. 80 bis 90 Arbeiten werden es am Ende wieder sein, darunter Gemälde der unterschiedlichsten Art und Technik ebenso wie dreidimensionale Skulpturen, Kunstschneiderei sowie Keramik- und Filzarbeiten. „Wir wollen von jedem Künstler vier oder fünf Arbeiten zeigen“, sagt Kerstin Kramer, „und natürlich wird man alle ausgestellten Werke auch kaufen können“.

Wie in den vergangenen Jahren rechnet das Orgateam auch diesmal wieder mit rund 1000 Besuchern. „Unsere Ausstellung hat sich in der Region inzwischen einen guten Ruf erarbeitet. Viele Besucher aus dem Umland beneiden Frie-soythe um die lebendige und vielfältige Kunstszene“, so Anneken.

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