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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Landesweite Anerkennung für Museum

06.11.2010

ELISABETHFEHN Gute Nachricht für das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn: Der Museumsverband Niedersachsen-Bremen hat das Museum offiziell zertifiziert und „vorläufig für drei Jahre registriert“. Museumsleiter Dr. Gustav Schünemann sagte am Freitag in Elisabethfehn, mit dieser Anerkennung finde das Museum insgesamt künftig mehr Beachtung. Der Zugang zu Fördergeldern werde zudem erleichtert. Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka wird den Vertretern des Museums eine entsprechende Urkunde am 22. November in Hannover überreichen. Schünemann: „Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit.“

Im Jahr 2011 feiert das Museum sein 25-jähriges Bestehen. Es war am 6. Juni 1986 eröffnet worden. Mit einer Feier soll am 17. Juni 2011 an die Gründung erinnert werden. Außerdem wird ab dem 1. April 2011 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Rückschau auf 25 Jahre Moor- und Fehnmuseum“ stattfinden. Nicht ganz zufrieden sind Dr. Gustav Schünemann und die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, Diplom-Biologin Antje Hoffmann, mit dem Besuch der diesjährigen Sonderausstellung über die Entwicklung der industriellen Torfgewinnung im Oldenburger Land. Schünemann: „Das Thema war wohl nicht ganz so interessant.“ Dennoch halte das Moor- und Fehnmuseum daran fest, sich mit der Geschichte der Torfgewinnung und der Moorkultur zu beschäftigen.

Insgesamt haben in diesem Jahr weniger Besucher das Museum aufgesucht. Kamen im vergangenen Jahr noch rund 14 000 Menschen, so waren es in diesem Jahr 12 350. Als Grund haben Hoffmann und Dr. Schünemann das lange und kalte Frühjahr ausgemacht. Sehr gut angenommen werde die Moor-Rallye, die mit Unterstützung des Cloppenburger Museumsdorfes entwickelt wurde und hauptsächlich von Schulklassen genutzt wird. Dabei müssen an verschiedenen Stationen im Museum Fragen zur Geschichte der Moore beantwortet werden.

Eine konzeptionelle Neuausrichtung der Einrichtung will das Moor- und Fehnmuseum im kommenden Jahr umsetzen. Museumsexpertin Dr. Beate Bollmann aus Oldenburg hat das Konzept entwickelt. Es sieht unter anderem eine modernere Form der Präsentation von Maschinen und Geräten vor. Dazu soll im Außenbereich eine 500 Quadratmeter große Remise gebaut werden.

Die Entwicklung der Konzeption wurde von der Stiftung Niedersachsen mit 30 000 Euro unterstützt.

Heinz-Josef Laing
Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2900

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