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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Plattdüütscher Aobend“ mit Stimmung und Kohl

09.11.2019

Lastrup Dass sich der traditionelle „Plattdüütsche Aobend“ des Heimatvereins Lastrup im Saal Westerhaus großer Beliebtheit erfreut, zeigte sich auch in diesem Jahr. Fast 80 Freunde der plattdeutschen Sprache und des deftigen Grünkohlessens hatten sich bei „Westerhaus“ eingefunden, um Sketche zu sehen, Lieder zu singen, Anekdoten zu hören und Kohl und Pinkel zu genießen. Lastrups Heimatvereinsvorsitzender Norbert Klostermann begrüßte dabei besonders auch die Bewohner des St.-Elisabeth-Stifts. Mit der Ehrung für Hans Niemeyer, dem Auftritt von „Jupp und Hein“ sowie der Kür von Josef Immeyerhoff zum Kohlkönig wies der Abend einige besondere Höhepunkte auf.

Absoluter Höhepunkt war aber der Auftritt von „Jupp und Hein“. Das Duo Franz-Josef Drees und Heinz Prenger aus Emstek verstand es, die Schwächen der Mitmenschen so darzustellen, dass sie Begeisterung hervorriefen, ohne jemanden zu nahe zu treten.

Zunächst aber sangen Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule plattdeutsche Ohrwürmer, trugen Theodor Storms Ballade „Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland...“ gekonnt vor und verabschiedeten sich mit „Herrn Pastor sein Kau“. Schüler der Oberschule Lastrup hatten die Lacher auf ihrer Seite mit ihren lustigen Sketchen wie „Zehn Poar Hölsken“. „Die plattdeutsche Sprache stirbt noch nicht aus“, freute sich Klostermann über den Auftritt der jungen Darsteller und überreichte Schülern und Lehrern Präsente.

Premiere in Lastrup feierten Heiner Kemme und Michael Wlodarczak als Gesangsduo. Gemeinsam sangen sie plattdeutsche Ohrwürmer und begleiteten sie auf der Gitarre. Dabei gelang es ihnen, die Besucher zu lautstarkem Mitsingen zu animieren. Überraschend war der nicht angekündigte Auftritt von Bernhard Voet mit Gedichten und Anekdoten.

„Du hast dich viele Jahre im Vorstand des Heimatvereins engagiert und hast zudem die Radtouren organisiert. Inzwischen kennst du wahrscheinlich jeden Weg in der Gemeinde und umzu“, lobte Klostermann das ehemalige Vorstandsmitglied Hans Niemeyer. Zusammen mit Vorstandskollegin Margret Abeln überreichte er dem 85-jährigen Timmerlager ein Präsent.

Nach intensivem Singen schmeckten Kohl und Pinkel aus der Küche des Gasthauses Lübken in Bunnen umso besser. Zum Kohlkönig wurde unter dem Beifall der Anwesenden Josef Immeyerhoff aus Schnelten gekürt.

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