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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Spende: Kolpingsfamilie hilft mit der „Aktion Brückenbau“

02.01.2018

Lastrup „Papua-Neuguinea ist unter den 15 Entwicklungsländern im Pazifikraum das Land mit dem niedrigsten Niveau, wenn es um den Zugang zu sauberem Trinkwasser geht“, weiß der gebürtige Suhler Stephan Gerdes, der als Steyler-Missionar 17 Jahre in diesem Inselstaat gewirkt hat. Mit der „Aktion Brückenbau“, der Sammlung von Briefmarken, D-Mark-Scheinen und Pfennigen sowie mit weiteren Sammlungen möchte die Kolpingsfamilie Lastrup die Arbeit der Menschen vor Ort unterstützen. Jetzt konnte sie erneut 1000 Euro an P. Stephan Gerdes überreichen.

„In den Kirchen in Kneheim, Hemmelte und Lastrup stellen wir von Aschermittwoch bis zum Pfingstmontag bei unserer „Aktion Brückenbau“ Sammelboxen auf. Jeder, der uns unterstützen will, kann dort weiträumig ausgeschnittene Briefmarken, D- Mark-Scheine oder Münzen, aber auch Euro hineinwerfen“, erläutert der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lastrup, Franz-Josef Ovelgönne. „So können wir jedes Jahr Pater Stephan Gerdes einen nennenswerten Betrag zur Verfügung stellen. In diesem Jahr sind auf diese Weise 1000 Euro€ zusammengekommen“, ergänzt Hubert Moormann, bei den Kolpingbrüdern für das Finanzielle zuständig.

Pater Stephan Gerdes, 1995 zum Priester geweiht, und nach seiner Zeit als Missionar in Papua-Neuguinea nun in Rom mit der Aufgabe als Generalökonom der weltweit tätigen Steyler Missionare betraut, freute sich, dass er die Arbeit seiner Mitbrüder durch die Lastruper Spende unterstützen kann. „Ich habe noch viele Bekannte in Papua-Neuguinea“, erzählt der Suhler Theologe. Dabei sei zurzeit der Zugang zu sauberem Trinkwasser das wohl drängendste Problem dieses pazifischen Staates. Denn, so betont er, 60 Prozent der Bevölkerung leben ohne den Zugang zu sauberem Wasser. Häufig sei es die einzige Möglichkeit, sauberes Wasser zu bekommen, das Regenwasser, das auf ein Wellblechdach tropfe, zu sammeln. „Der durchschnittliche Preis für den täglichen Mindestgebrauch an Trink- und Abwasser (50 Liter) beträgt acht Kina (etwa zwei Euro€), was die Hälfte des durchschnittlichen Tageseinkommens ausmacht. Deshalb sterben jährlich mehr als 3170 Menschen an verseuchtem Wasser“, schreibt auch Bischof Josef Roszynski aus der Diözese Wewak in Papua-Neuguinea in einem Dankesbrief an die Spender, die die Arbeit in seinem Bistum unterstützen.

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Ein großes Problem sei, so Roszynski, die Bewusstseinsbildung für sauberes Wasser. Es sei ein schöner Dank, wenn die Leute erzählen: Bischof, früher wurden wir sehr oft krank, aber seit wir sauberes Wasser haben, hat sich das geändert. „Mit eurer finanziellen Unterstützung konnte ich mehrere Wassertanks plus Zubehör kaufen und in die Dörfer bringen, damit sie dort installiert werden“, schreibt der Bischof der Steyler Missionare an seine Unterstützer auch in Lastrup.

Auch in diesem Jahr werden ab Aschermittwoch die Sammelboxen in den drei Kirchen aufgestellt. „Die Boxen werden regelmäßig geleert. Und wenn dann einmal ein größerer Schein dabei ist, freuen wir uns auch darüber“, ermuntert Hubert Moormann mit einem Augenzwinkern zu großzügigen Spenden.

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