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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Treffpunkt Apfelgarten: Zuschauer erklatschen Zugaben

02.10.2019

Lastrup Unter dem Titel „Liedervielfalt der Kulturen“ hat Sibylle Kynast beim Treffpunkt Apfelgarten in der Lastruper Christuskirche jetzt ein Konzert mit traditionellen Liedern und Balladen aus vielen Ländern geboten. „Sie ist ein Multitalent, die Lieder in vielen Sprachen singt, die verschiedene Kulturen miteinander verbinden und Brücken bauen zwischen den Menschen“, hatte Pastor Jürgen Schwartz in seiner Begrüßung versprochen.

Kynast stand bereits Ende der 60er Jahre – damals als Mitglied der ersten deutschen Folkloregruppe, den „City Preachers“ – neben Alexandra, Inga Rumpf und Udo Lindenberg auf der Bühne. Jetzt lebt sie in Bredstedt in der Nähe Bremens. Die Lieder erzählen Geschichten des Lebens und von Liebe, Sehnsucht, Trauer und Freude. Sie möchte mit ihren Liedern Menschen aller Kulturen und Religionen die Botschaft von einer weltumspannenden Verbundenheit vermitteln und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Sibylle Kynast interpretierte die Stücke mit ihrer besonderen, tiefen Stimme, die vor allem bei den Liedern in Jiddisch oder Russisch eine besondere Atmosphäre schufen. Gleich im ersten ihrer 17 Lieder schuf Kynast diese Atmosphäre, das rhythmisch-dynamisch die Geschichte eines Rabbis erzählte.

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Ein musikalischer Ausflug in das „Café Bohème“ verband lyrisch-elegisch Traum, Melancholie und Nostalgie. „Die Welt ist schön, wenn ich sitze im Café, wenn ich dich seh“. Bei „Tumbalalaika“ durfte nach Herzenslust mitgesungen werden, und das serbische „Ajde Jano“ hing der Verrücktheit nach, den ganzen Besitz zu veräußern und nur noch in trauter Zweisamkeit zu tanzen. Mit dem Ladino-Stück „Adio Kerida“, der Liebesklage einer Frau, kam auch die jüdische Tradition zu Wort, die im goldenen Zeitalter des friedlichen Zusammenlebens von Juden, Muslimen und Christen im mittelalterlichen Spanien gepflegt wurde. Dass Kynasts Lieder den Nerv der Zeit und die Wünsche der Menschen treffen, bewies die Begeisterung des Publikums, das gleich zwei Zugaben „erklatschte“.

„Ihre Lieder handeln von großen Gefühlen in vielen Sprachen: von Liebe, Glück, Enttäuschung und Schmerz. Diese Gefühle gemeinsam zu tragen, hilft allen. Denn geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteilter Schmerz ist nur halber Schmerz“, bedankte sich Pfarrer Jürgen Schwartz bei der Künstlerin.

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